Tragische Familiengeschichte, die mich berührt hat wie wenige andere zuvor
M.L. Steadman erzählt mit „Ein weites Leben“ die berührende Familiengeschichte der australischen Schafzüchterfamilie MacBride. Mehrere Schicksalsschläge Ende der 1950er Jahre hinterlassen tiefe Spuren und hallen bis in die heutige Zeit nach.
Im Mittelpunkt stehen dabei Matt und sein Neffe Andy. Matt begeht von einem schweren Unfall beeinträchtigt einen schwerwiegenden Fehler dessen Folgen ihn für den Rest seines Lebens begleiten und den er sich nicht verzeihen kann. Andy wächst ohne Eltern bei seiner Großmutter Lorna auf und Matt wird ihm ein Ersatzvater, während dieser nur durch Andy die Kraft zum Weiterleben findet. Ein weiterer Hauptdarsteller ist die Natur des australischen Outbacks mit ihrer Schönheit aber auch ihren Gefahren, die den Kreislauf des Werdens und Vergehens ebenso beeindruckend wiederspiegelt wie die Familiengeschichte der MacBrides.
Der Autorin ist ein epischer Roman mit sehr viel Tiefgang gelungen, der mit seiner einfühlsamen Sprache sehr berührt. Weitab von Kitsch und oberflächlichen Herz-Schmerz-Romanen werden die Facetten von Schuld und Sühne, von Moral und falschen Moralvorstellungen sowie nicht zuletzt von unerschütterlicher Liebe und Verbundenheit eindrucksvoll geschildert. Es gibt wenige Bücher, die mich derart berührt haben. Für mich eindeutig einer der besten Romane der letzten Jahre.
Im Mittelpunkt stehen dabei Matt und sein Neffe Andy. Matt begeht von einem schweren Unfall beeinträchtigt einen schwerwiegenden Fehler dessen Folgen ihn für den Rest seines Lebens begleiten und den er sich nicht verzeihen kann. Andy wächst ohne Eltern bei seiner Großmutter Lorna auf und Matt wird ihm ein Ersatzvater, während dieser nur durch Andy die Kraft zum Weiterleben findet. Ein weiterer Hauptdarsteller ist die Natur des australischen Outbacks mit ihrer Schönheit aber auch ihren Gefahren, die den Kreislauf des Werdens und Vergehens ebenso beeindruckend wiederspiegelt wie die Familiengeschichte der MacBrides.
Der Autorin ist ein epischer Roman mit sehr viel Tiefgang gelungen, der mit seiner einfühlsamen Sprache sehr berührt. Weitab von Kitsch und oberflächlichen Herz-Schmerz-Romanen werden die Facetten von Schuld und Sühne, von Moral und falschen Moralvorstellungen sowie nicht zuletzt von unerschütterlicher Liebe und Verbundenheit eindrucksvoll geschildert. Es gibt wenige Bücher, die mich derart berührt haben. Für mich eindeutig einer der besten Romane der letzten Jahre.