Wie viel Wert hat die Wahrheit?
“Etwas, woran man sich erinnert, nennt man doch Erinnerung. Aber wie nennt man das, was man vergisst?”
Zugegeben, als ich “Ein weites Leben” angefangen hatte, hatte ich irgendwie recht wenig Erwartungen – und wurde durchaus positiv überrascht!
Die Geschichte entpuppt sich als vielschichtige Zwiebel, die mehrere Perspektiven und Zeitsprünge umfasst. Im Mittelpunkt stehen die MacBrides, eine Familie, die auf Meredith Downs im australischen Outback lebt und dort eine große Schaffarm betreibt. Wir steigen 1958 in ihr Leben ein, als Vater Phil und Sohn Warren bei einem Unfall sterben und nur Sohn Matthew überlebt – allerdings mit starken Kopfverletzungen, die sein Gedächtnis und seine generelle Wahrnehmung beeinträchtigen. Als wäre dieser Schicksalsschlag nicht schon schlimm genug, schlägt das Schicksal schon bald ein zweites Mal zu. Und es gibt Geheimnisse, die (fast) mit ins Grab genommen werden.
Kurz gesagt: Ein komplexes Familiendrama über 3 (eigentlich fast 4) Generationen, das voll unerwarteter Wendungen steckt und definitiv keine seichte Unterhaltung ist. Man braucht etwas, um in die Geschichte inklusive der Nebenstränge reinzukommen, aber ist man einmal drin, entwickelt sich ein regelrechter Sog. Ich fand die Geschichte zu keiner Zeit langweilig (und wir reden hier immerhin von 526 Seiten), für den relativ nüchternen Erzähl-/Schreibstil ziehe ich allerdings einen Stern ab.
Zugegeben, als ich “Ein weites Leben” angefangen hatte, hatte ich irgendwie recht wenig Erwartungen – und wurde durchaus positiv überrascht!
Die Geschichte entpuppt sich als vielschichtige Zwiebel, die mehrere Perspektiven und Zeitsprünge umfasst. Im Mittelpunkt stehen die MacBrides, eine Familie, die auf Meredith Downs im australischen Outback lebt und dort eine große Schaffarm betreibt. Wir steigen 1958 in ihr Leben ein, als Vater Phil und Sohn Warren bei einem Unfall sterben und nur Sohn Matthew überlebt – allerdings mit starken Kopfverletzungen, die sein Gedächtnis und seine generelle Wahrnehmung beeinträchtigen. Als wäre dieser Schicksalsschlag nicht schon schlimm genug, schlägt das Schicksal schon bald ein zweites Mal zu. Und es gibt Geheimnisse, die (fast) mit ins Grab genommen werden.
Kurz gesagt: Ein komplexes Familiendrama über 3 (eigentlich fast 4) Generationen, das voll unerwarteter Wendungen steckt und definitiv keine seichte Unterhaltung ist. Man braucht etwas, um in die Geschichte inklusive der Nebenstränge reinzukommen, aber ist man einmal drin, entwickelt sich ein regelrechter Sog. Ich fand die Geschichte zu keiner Zeit langweilig (und wir reden hier immerhin von 526 Seiten), für den relativ nüchternen Erzähl-/Schreibstil ziehe ich allerdings einen Stern ab.