Enemies-to-Friends mal anders
Ein Einstieg, wie ich ihn mag: Man ist sofort mitten im Geschehen. Der Kontrast zwischen der angespannten Hauptfigur Ella und ihrer übereifrigen Mutter schafft Bewegung - zusätzlich zu dem rasanten mütterlichen Fahrstil. Dazu kommt als schöner Überraschungseffekt, dass sich der klassische Enemies-to-Lovers-Effekt hier zwischen Ella und einem Hund anbahnt. Da scheinen komische Situationen programmiert. Der Stil ist, wie man es von Julie Caplin gewohnt ist: flüssig zu lesen, mit anschaulichen Details und hier und da einem ironischen Unterton. Scheint mir die perfekte Feel-Good-Lektüre für den Frühlingsbeginn zu werden.