Ein Wohlfühl-Frühling in der englischen Landschaft

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carla1978 Avatar

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„Ein Zuhause im Frühling“ von Julie Caplin ist der gemütliche Auftakt einer neuen „Country Escapes“-Reihe – perfekt für alle, die Lust auf eine herzerwärmende Liebesgeschichte in ländlicher Idylle haben. Die Londoner Illustratorin Ella braucht Abstand vom Großstadtstress, von ihrer On-Off-Beziehung und von kreativer Blockade. Also zieht sie für ein halbes Jahr in das idyllische Cottage ihrer Patentante in Wilsgrave, einem verschlafenen Dorf, in dem mehr Tiere als Menschen zu leben scheinen. Natürlich ist da nicht nur die charmante Umgebung … auch der stürmische Labrador Tess und der eher grummelige Dorftierarzt Devon sorgen schnell für Chaos im neuen Alltag – und für erste zarte Gefühle zwischen Ella und dem Ort, den sie eigentlich verlassen wollte.

Was mir gefallen hat:
Die Atmosphäre des Buchs versetzt einen direkt in die englische Countryside – ein Buch, das sich wie ein Spaziergang durch die Natur anfühlt. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und die Dorfbewohner bringen eine herzlich-humorvolle Dynamik ins Spiel. Die Entwicklung von Ella, die sich vom gestressten Großstadt-Ich zur offenen, neugierigen Frau wandelt, macht Spaß zu verfolgen.

Man merkt dem Roman an, dass er genau das liefert, was die Beschreibung verspricht: eine friedliche, romantische Geschichte mit Happy End – aber ohne große Überraschungen oder tiefere Konflikte. Einige Wendungen lösen sich etwas zu schnell, und wer komplexe Plots erwartet, könnte sich hier ein bisschen mehr Tiefe wünschen.

Fazit:
Ein idealer Roman für eine entspannte Lesestunde, wenn du dich nach einem „Urlaub zwischen Buchdeckeln“ sehnst. Perfekt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa oder im Frühling draußen im Garten – gemütlich, warmherzig und mit genügend Herzklopfen für Fans von romantischen Wohlfühlgeschichten.