Wunderschön
Julie Caplin gelingt mit Ein Zuhause im Frühling ein warmherziger, gefühlvoller Roman, der perfekt in die Frühlingszeit passt und Lust auf Landleben, Neuanfänge und ein bisschen Romantik macht.
Im Mittelpunkt steht Ella, eine Londoner Illustratorin, die sowohl privat als auch beruflich an einem Tiefpunkt angekommen ist. Ihre On-Off-Beziehung zehrt an ihr, die kreative Inspiration fehlt – und so kommt die Möglichkeit, das Haus ihrer Patentante im idyllischen Wilsgrave zu hüten, wie gerufen. Was zunächst wie eine Flucht vor allem erscheint, entwickelt sich schnell zu einer Reise zu sich selbst.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre des Romans. Caplin beschreibt das Dorfleben mit viel Charme und Liebe zum Detail: neugierige, aber herzliche Dorfbewohner, weite Landschaften, frische Landluft – und natürlich der temperamentvolle Labrador, der Ellas Alltag gehörig durcheinanderwirbelt. Man spürt beim Lesen förmlich den Wind auf der Haut und die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings.
Ella ist eine sympathische, authentische Protagonistin, deren Selbstzweifel und innere Konflikte nachvollziehbar geschildert werden. Ihre persönliche Entwicklung – vom Rückzug zur vorsichtigen Öffnung gegenüber neuen Menschen und Gefühlen – wirkt glaubwürdig und berührend. Auch die romantische Komponente fügt sich harmonisch in die Geschichte ein, ohne zu kitschig zu werden.
Im Mittelpunkt steht Ella, eine Londoner Illustratorin, die sowohl privat als auch beruflich an einem Tiefpunkt angekommen ist. Ihre On-Off-Beziehung zehrt an ihr, die kreative Inspiration fehlt – und so kommt die Möglichkeit, das Haus ihrer Patentante im idyllischen Wilsgrave zu hüten, wie gerufen. Was zunächst wie eine Flucht vor allem erscheint, entwickelt sich schnell zu einer Reise zu sich selbst.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre des Romans. Caplin beschreibt das Dorfleben mit viel Charme und Liebe zum Detail: neugierige, aber herzliche Dorfbewohner, weite Landschaften, frische Landluft – und natürlich der temperamentvolle Labrador, der Ellas Alltag gehörig durcheinanderwirbelt. Man spürt beim Lesen förmlich den Wind auf der Haut und die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings.
Ella ist eine sympathische, authentische Protagonistin, deren Selbstzweifel und innere Konflikte nachvollziehbar geschildert werden. Ihre persönliche Entwicklung – vom Rückzug zur vorsichtigen Öffnung gegenüber neuen Menschen und Gefühlen – wirkt glaubwürdig und berührend. Auch die romantische Komponente fügt sich harmonisch in die Geschichte ein, ohne zu kitschig zu werden.