Charmant und witzig. Macht mich neugierig.

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aerdna Avatar

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Haha - ich bin eine Marlene. Großartig. Der scheinbare absolute Antihelden-Charakter, doch ich mag sie. „Einatmen. Ausatmen.“ macht mich wirklich neugierig. Tatsächlich habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht, wie Marlene und bin gespannt, wie sie und Alex miteinander agieren und sich beeinflussen werden. Der Einstieg ist ja schon mal direkt ins Schwarze getroffen. Marlene ist eine sehr direkte Person, die, schmerzhaft, aber doch sehr treffend, den Finger direkt auf die Unstimmigkeiten und Leerstellen legt. Sicher gar nicht in bösartiger Absicht. Ich könnte mir vorstellen, dass sie Autistin ist, nicht Soziopathin. Ich mag das. Sie eckt damit an, doch letztlich geschieht an genau diesen Stellen die notwendige Heilung - mal sehen, was das mit Alex macht und ob Marlene auch ihre zarte Seite noch für sich entdeckt.
Ich bin überzeugt und setze das Buch auf meine Leseliste.
Das Cover finde ich wunderschön, das florale, natürliche Motiv gefällt mir. Gleichzeitig haben wir aber auch ein paar düstere, dräuende Wolken im Hintergrund - was die wohl mit sich bringen?
Es ist fröhlich und düster zugleich, wie eben auch das Befinden der Protagonisten - und die menschliche Erfahrung im Allgemeinen. Besonders charmant finde ich die Idee, die Schriftzüge in der jeweiligen Richtung des Einatmens und Ausatmens zu neigen. Das hat was.