Das Buch, das es noch braucht!

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söphken Avatar

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Einatmen. Ausatmen. hat mich auf eine überraschend ruhige Art gefesselt. Ich habe beim Lesen gemerkt, wie sehr ich mit Marlene mitkämpfe, wie sie zwischen Erwartungen, eigenen Ansprüchen und der ständigen Frage nach Balance hin- und hergerissen ist. Ich habe auch ein bisschen damit gestruggelt, zu entscheiden, was für sie wirklich wichtig ist, und genau das hat die Leseprobe für mich so nahbar gemacht.

Feministisch wirkt die Geschichte, weil sie zeigt, dass Stärke nicht nur aus Kontrolle oder Erfolg besteht, sondern auch daraus, dass man sich selbst zuhört, eigene Bedürfnisse erkennt und zulässt, verletzlich zu sein. Ich habe beim Lesen oft das Gefühl gehabt, selbst tiefer durchzuatmen, innezuhalten und zu spüren, dass es okay ist, nicht alles im Griff zu haben.