Kühl und distanziert
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo hat für mich keinen leichten Einstieg. Die Leseprobe fühlt sich zunächst sperrig an. Die Figuren sind da, aber sie bleiben auf Abstand. Ich komme ihnen nicht wirklich nah. Eher im Gegenteil: Sie wirken stellenweise unsympathisch und irgendwie losgelöst von mir als Leserin.
Während des Lesens habe ich mich mehrfach gefragt, ob und wie sich das noch ändern wird. Ob man sich diesen Menschen annähern kann. Und ob der Autor es schafft, die nötige Nähe herzustellen, damit ich dranbleibe. Im Moment beobachte ich die Figuren eher von außen, statt mit ihnen zu fühlen. Das erzeugt Distanz und auch ein bisschen Zweifel, ob mich die Geschichte wirklich tragen kann.
Nach der Leseprobe bin ich hin- und hergerissen. Ich bin noch nicht emotional gebunden, aber neugierig. Die Geschichte stellt Fragen, ohne schon Antworten zu geben. Ob ich weiterlesen würde, hängt davon ab, ob sich diese anfängliche Kälte auflöst und die Figuren greifbarer werden. Im Moment atme ich mit, aber ich bin noch nicht ganz drin.
Während des Lesens habe ich mich mehrfach gefragt, ob und wie sich das noch ändern wird. Ob man sich diesen Menschen annähern kann. Und ob der Autor es schafft, die nötige Nähe herzustellen, damit ich dranbleibe. Im Moment beobachte ich die Figuren eher von außen, statt mit ihnen zu fühlen. Das erzeugt Distanz und auch ein bisschen Zweifel, ob mich die Geschichte wirklich tragen kann.
Nach der Leseprobe bin ich hin- und hergerissen. Ich bin noch nicht emotional gebunden, aber neugierig. Die Geschichte stellt Fragen, ohne schon Antworten zu geben. Ob ich weiterlesen würde, hängt davon ab, ob sich diese anfängliche Kälte auflöst und die Figuren greifbarer werden. Im Moment atme ich mit, aber ich bin noch nicht ganz drin.