Einmal Luft holen bitte!
Was mir an “Einatmen. Ausatmen.” von Maxim Leo so gut gefallen hat? Dass es irgendwie ein bisschen drüber ist und gleichzeitig total authentisch. Marlene ist eine unempathische Over-Achieverin, die von ihrem Chef zu einem Achtsamkeitsseminar verdonnert wird. Sie soll nämlich seine Nachfolgerin werden, aber so, wie sie sich aktuell gegenüber den Mitarbeitern verhält, wird das nichts… Alex Grow (Marlene kommt der Name gleich merkwürdig vor) ist ein erfolgreicher Coach und soll die baldige CEO zu einem besseren Menschen machen. Diese möchte das Seminar so schnell wie möglich hinter sich bringen und das möglichst komplikationslos. Also quasi eine Win-Win-Situation, oder? Auch Alex hat ein paar Themen, mit denen er schon lange kämpft und bei denen er andere überaus kompetent berät und gleichzeitig bei sich selbst versagt. Wachstum ist meistens nicht ohne Komplikationen möglich und dabei entstehen in diesem Roman die ein oder anderen schrägen Situationen.
Maxim Leo entlarvt mit scharfem Blick die Achtsamkeits- und Coachingszene, aber nimmt auch den Willen zur Selbstoptimierung aufs Korn. “Einatmen. Ausatmen.” ist dabei trotzdem ernst zu nehmen und hat mich auch zum Nachdenken angeregt.
Marlenes Entwicklung wirkt total authentisch und sie verliert nichts von ihrer Direktheit, aber der Ton verändert sich. So unsympathisch, wie sie mir am Anfang war, so sympathisch war sie mir am Ende.
Das Cover gefällt mir unglaublich gut und gehört wahrscheinlich zu den schönsten in meinem Bücherregal! Und die Stimmung des Gemäldes passt auch gut zum Inhalt des Buches.
Maxim Leo entlarvt mit scharfem Blick die Achtsamkeits- und Coachingszene, aber nimmt auch den Willen zur Selbstoptimierung aufs Korn. “Einatmen. Ausatmen.” ist dabei trotzdem ernst zu nehmen und hat mich auch zum Nachdenken angeregt.
Marlenes Entwicklung wirkt total authentisch und sie verliert nichts von ihrer Direktheit, aber der Ton verändert sich. So unsympathisch, wie sie mir am Anfang war, so sympathisch war sie mir am Ende.
Das Cover gefällt mir unglaublich gut und gehört wahrscheinlich zu den schönsten in meinem Bücherregal! Und die Stimmung des Gemäldes passt auch gut zum Inhalt des Buches.