Erfolg ist nicht alles
Marlene Buchholz steht kurz vor einem hart erarbeiteten Karrieresprung, sie soll Vorstandsvorsitzende der Aviola Group werden. Nur eine letzte kleine Hürde gilt es noch zu überwinden – ein Achtsamkeitsseminar in der brandenburgischen Pampa um Ihre Empathiefähigkeit und Sozialkompetenz zu schulen. Unwillig reist Marlene, die ihr Leben lang nur dem Leistungsgedanken gefolgt ist, und Freundschaften und Beziehungen eher für nebensächlich hält, in das „Umerziehungslager“. Ihr Mentor, Axel Grow, hat schon vielen Klienten dabei geholfen, ihre mentalen Stärken zu finden, allerdings steckt er momentan selbst in einer tiefen Krise. Auch wirtschaftlich läuft „die Acadamy“ nicht so gut und so kommt das Angebot von Marlenes Vorgesetzten, sämtliche Business-Coachings des Konzerns bei ihm abzuhalten, wenn er Marlene erfolgreich „hinbiegt“, gerade recht.
Erzählt wird die Geschichten aus abwechselnden Perspektiven von Marlene und Alex. Maxim Leo spielt dabei gewohnt mit den Emotionen des Lesers, mal ist es schreiend komisch, mal finden leise, traurige Töne ihren Weg in die Geschichte, die zum Nachdenken anregen. Der Schreibstil ist flüssig, sehr unterhaltsam und humorvoll. Ich mochte die Mischung aus der ironischen Marlene, die sich emotional so sehr abgrenzt und dem verständnisvollen Alex, der es allen recht machen will.
Natürlich ist es ist nicht besonders glaubhaft, dass eine einzige, noch dazu von außen aufgezwungene, Fortbildung zur kompletten Lebensveränderung führt. Und dennoch beschreibt Leo die Wandlung von Marlene glaubhaft. So spielt das Treffen mit dem Hausmeister, der Tiere Menschen vorzieht, eine größere Rolle für Marlenes innere Reise als all die Angebote der Acedamy. Ich mochte ihre Suche nach sich selbst und nach ihren Wurzeln. Wir haben in unserer Familiengeschichte ein ähnliches Schicksal wie bei Oma Inge, deshalb kann ich das Schweigen gut nachvollziehen. Auch das offene Ende finde ich richtig gut.
Fazit: Obwohl ich das Buch innerhalb von 2 Tagen weggelesen habe, wird es hängenbleiben. Ich habe mich bestens unterhalten.
Erzählt wird die Geschichten aus abwechselnden Perspektiven von Marlene und Alex. Maxim Leo spielt dabei gewohnt mit den Emotionen des Lesers, mal ist es schreiend komisch, mal finden leise, traurige Töne ihren Weg in die Geschichte, die zum Nachdenken anregen. Der Schreibstil ist flüssig, sehr unterhaltsam und humorvoll. Ich mochte die Mischung aus der ironischen Marlene, die sich emotional so sehr abgrenzt und dem verständnisvollen Alex, der es allen recht machen will.
Natürlich ist es ist nicht besonders glaubhaft, dass eine einzige, noch dazu von außen aufgezwungene, Fortbildung zur kompletten Lebensveränderung führt. Und dennoch beschreibt Leo die Wandlung von Marlene glaubhaft. So spielt das Treffen mit dem Hausmeister, der Tiere Menschen vorzieht, eine größere Rolle für Marlenes innere Reise als all die Angebote der Acedamy. Ich mochte ihre Suche nach sich selbst und nach ihren Wurzeln. Wir haben in unserer Familiengeschichte ein ähnliches Schicksal wie bei Oma Inge, deshalb kann ich das Schweigen gut nachvollziehen. Auch das offene Ende finde ich richtig gut.
Fazit: Obwohl ich das Buch innerhalb von 2 Tagen weggelesen habe, wird es hängenbleiben. Ich habe mich bestens unterhalten.