Freiräume
Das Cover gefällt mir, und auch der Titel irgendwie. Einatmen. Ausatmen. Wenn man das vielleicht in einem Achtsamkeitsseminar oder anderswo bewusst lernt, erfährt man, dass es da auch Lücken gibt. Und die eröffnen Räume.
Marlene wird von ihrem Chef zur Vorbereitung auf den Nachfolge-Posten als CEO auf ein solches Seminar geschickt, zumal sie als nicht sehr emphatisch gilt. Sie bewohnt nur eine möblierte Wohnung, reist nicht gerne, hat nur ihre Arbeit und ihren Erfolg im Blick, was sie auch von den Mitarbeitern erwartet.
Sie reis5 mit viel Skepsis na Unmut indem Brandenburger Schloß an, wo der erfolgreiche Coach Alex Grow mit einem umfangreichen Team residiert. Allerdings befindet er sich gerade in einer Sinnkrise, alles läuft ihm nicht mehr so leicht von der Hand und finanziell ist es auch prekär. Ein großer Auftrag wäre der Deal, wenn Marlene erfolgreich das zweiwöchige Training absolvieren würde.
Natürlich kommt alles ganz anders als geplant, da gibt es Situationen, die nicht einfach nur mit dem Kopf zu lösen sind und Marlene sieht sich trotz allem Widerstand gefühlsmäßig herausgefordert. Ein Wildschwein, ein trotziges dreizehnjähriges Mädchen und ein Hausmeister spielen eine Rolle.
Der Roman von Maxim Leo ist locker und amüsant geschrieben, dazwischen aber auch nachdenklich, alles in allem eine unterhaltsame und warmherzige Lektüre, wenn mir auch die „Umerziehung“ von Marlene fast ein bisschen unwahrscheinlich und zu flott erschien, allerdings wenn zwischen Einatmen und Ausatmen Räume frei werden für neue Erfahrungen und Erkenntnisse, dann scheint vieles möglich, neu zu bewerten. Ich konnte mich gut einfühlen und hatte mit dem offenen Ende auch kein Problem.
Marlene wird von ihrem Chef zur Vorbereitung auf den Nachfolge-Posten als CEO auf ein solches Seminar geschickt, zumal sie als nicht sehr emphatisch gilt. Sie bewohnt nur eine möblierte Wohnung, reist nicht gerne, hat nur ihre Arbeit und ihren Erfolg im Blick, was sie auch von den Mitarbeitern erwartet.
Sie reis5 mit viel Skepsis na Unmut indem Brandenburger Schloß an, wo der erfolgreiche Coach Alex Grow mit einem umfangreichen Team residiert. Allerdings befindet er sich gerade in einer Sinnkrise, alles läuft ihm nicht mehr so leicht von der Hand und finanziell ist es auch prekär. Ein großer Auftrag wäre der Deal, wenn Marlene erfolgreich das zweiwöchige Training absolvieren würde.
Natürlich kommt alles ganz anders als geplant, da gibt es Situationen, die nicht einfach nur mit dem Kopf zu lösen sind und Marlene sieht sich trotz allem Widerstand gefühlsmäßig herausgefordert. Ein Wildschwein, ein trotziges dreizehnjähriges Mädchen und ein Hausmeister spielen eine Rolle.
Der Roman von Maxim Leo ist locker und amüsant geschrieben, dazwischen aber auch nachdenklich, alles in allem eine unterhaltsame und warmherzige Lektüre, wenn mir auch die „Umerziehung“ von Marlene fast ein bisschen unwahrscheinlich und zu flott erschien, allerdings wenn zwischen Einatmen und Ausatmen Räume frei werden für neue Erfahrungen und Erkenntnisse, dann scheint vieles möglich, neu zu bewerten. Ich konnte mich gut einfühlen und hatte mit dem offenen Ende auch kein Problem.