Kurzweilig, unterhaltsam, überspitzt

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
wiederträumen Avatar

Von

Marlene bekommt nach ihrem gradlinigen Karriereweg die Chance, CEO des Unternehmens zu werden. Da es ihr aber noch etwas an Empathie und Menschlichkeit fehlt, soll sie zunächst ein Achtsamkeitsseminar belegen. In „Einatmen. Ausatmen.“ begleiten wir sowohl sie als Teilnehmerin als auch Alex, den Eigentümer der Achtsamkeitsfirma, der seine eigenen Probleme mitbringt.

Ich hatte eine wirklich gute Zeit mit dem Buch. Es ist kurzweilig und unterhaltsam und somit fliegt man nur durch die Seiten. Gleichzeitig gibt es immer wieder wichtige Erkenntnisse und Entwicklungen der Charaktere, die zum Nachdenken anregen.

Leider hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Autor versucht hat, so viele Klischees zum Thema Achtsamkeit und Gesellschaft wie möglich unterzubringen. Mir war das an manchen Stellen einfach zu viel. Es ging oft ums Extreme, um schwarz oder weiß, und mir fehlten die Zwischenstufen.

Insgesamt trotzdem eine tolle Message. Wer Achtsamkeit spannend findet und etwas überspitzte Geschichten mag, wird auch dieses Buch mögen.