Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
musiklexikon Avatar

Von

In der Geschichte geht es um Marlene Buchholz. Sie ist eine erfolgreiche Managerin, die als sehr hart und empathielos bei allen Kollegen bekannt ist. Dann wird ihr eine Führungsposition angeboten. Sie wird aber vorher in ein Achtsamkeitsseminar in ein Brandenburger Schloss geschickt. Ihr Coach ist Alex Grow, der als Seelenflüsterer bekannt ist, aber selbst gerade in einer Sinnkrise feststeckt. Marlene steht der ganzen Sache skeptisch gegenüber und ist sehr verschlossen. Dann tauchen ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen aus und sie beginnt langsam festzustellen, was im Leben wirklich zählt.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Marlene erinnert mich ein wenig an mich selbst. Ich bin allerdings noch viel verschlossener und für mich käme eine Führungsposition niemals infrage, weil es mir nicht mal stark möglich ist unter Leute zu gehen mit meiner Depression. Ich verbringe meine Zeit mit meinen Büchern und meiner Lieblingsmusik. Ich stelle allerdings auch ganz, ganz langsam fest, was im Leben wirklich zählt. Deshalb war die Geschichte auch sehr lehrreich für mich und ein Highlight ssa Jahres. Dafür vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.