Marlene, Alex und Connie

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limaelmo Avatar

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Der Autor Maxim Leo war mir zuvor bekannt als Mitverfasser zweier anderer Bücher, die er gemeinsam mit Jochen-Martin Gutsch geschrieben hat: "Sprechende Männer" und "Frankie", die mir beide gut bzw. sehr gut gefallen haben.
Der hier vorliegende Roman "einatmen ausatmen" gesellt sich innerlich zu den anderen genannten Büchern ein. Alle drei Bücher behandeln gänzlich andere Themen und zeigen damit die Interessenbreite des Autors.
Abgesehen vom, wie ich finde, sehr schönen Titelbild, sagt mir auch der Inhalt dieses Buches nicht nur zu, sondern hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mir auch Denkanstöße gegeben. Ein Gegenentwurf zu dem seit meiner Kindheit verinnerlichtem Glaubenssatz, dass Arbeit, Leistung, Karriere wichtig sind und dem es sich unterzuordnen gilt. Wie auch der Hauptfigur Marlene hat dieser Glaubenssatz irgendwann tiefe Risse bekommen. Und so gibt Maxim Leo mit seinen Romanfiguren Anlass, den auch heute von Boomern propagierten Leistungsgedanken, in Frage zu stellen. Andere wichtige Themen finden ebenso Platz und mit der Romanfigur Connie gibt es Hoffnung mit Blick auf die nächste Generation.