Mehr Einatmen als Ausatmen

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mausebenchen Avatar

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Hier hatte ich mal wirklich hohe Erwartungen. Abseits von meinen so sehr geliebten Romanen, um nicht zu sagen Liebeslektüre, greife ich nach der Zusammenfassung beherzt hierzu.
Zu spannend, um nicht zu sagen fesselnd, hört sich der Inhalt an.

Geplante CEO soll aufgrund von fehlender Empathie eine mentale Neuorientierung im passenden Camp erhalten. Schade nur das dessen „CEO“ kurz vor der Pleite und der Verzweiflung ist…

Ich habe schnell Sympathien für Marlene. Trotz ihrer ihres gewöhnungsbedürftigen Charakters wird schnell klar, dass sie eine verletzte Seele ist, die selber gescholten wurde. Dazu kommt der von ihr so treffend beschriebene Humor, der mir oftmals ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Bei Alex liegt der Fall nicht ganz so klar. Ich finde seine „sich über Partnerinnen zu identifizierende Art“ sehr unsympathisch. Daher habe ich auch nur bedingt bei ihm mitgefiebert.

Irgendwie will der Roman ganz viel und bei mir kommt dennoch ganz wenig an. Schade, für mich mehr Ein- als Ausatmen. Daher 3 ⭐️⭐️⭐️