Tolles Buch

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kristinaliest Avatar

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Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in „Einatmen Ausatmen“ reinzukommen, weil ich den Schreibstil zunächst als ein bisschen gestelzt empfunden habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin. Ab der Stelle im Wald hat sich das für mich aber komplett verändert, denn ab da hat mich die Handlung richtig gepackt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch wichtige Themen wie Kindheitstrauma und Generationentrauma aufgreift.

Ich hatte zwischendurch die Vermutung, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen zwei der Protagonisten entwickeln könnte, war dann aber ehrlich gesagt froh, dass sich das nicht bewahrheitet hat. Stattdessen fand ich den weiteren Verlauf der Geschichte richtig gelungen, vor allem auch, weil andere Figuren noch mehr an Bedeutung gewonnen haben.

Mit der Mutterfigur hätte meiner Meinung nach noch mehr aufgearbeitet werden können, da hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht.

Was für mich besonders hängen geblieben ist: Das Buch regt dazu an, über die eigenen beruflichen Entscheidungen nachzudenken. Diese Reflexion kam für mich ganz natürlich beim Lesen und hat das Buch über die eigentliche Geschichte hinaus noch einmal bereichert.