Unterhaltsam, mehr nicht
Grüne Blumenwiese und Gänseblümchen so sieht das Cover des neuen Romans von Maxim Leos ‚Einatmen. Ausatmen‘ aus. Das Blumenbild von Franz Xaver Petter ist sehr gut gewählt. Hier fehlt nur noch die Entspannungsmusik und schon könnte ein Achtsamkeitsseminar beginnen.
Zum Roman: Marlene Buchholz ist zielstrebig, ehrgeizig und sehr erfolgreich in ihrem Manager-Job. Sie steht kurz vor der Beförderung zur CEO, so will es ihr Chef, dessen Nachfolgerin sie werden soll. Doch Marlene lebt für ihren Job und der Job ist ihr Leben. Doch Erfolg hat immer seinen Preis. Marlene ist wenig empathisch, nicht einfühlsam im Umgang mit ihren Mitarbeitern und wird daher von ihrem Chef zum berühmten Coach Alex Grow ins idyllische Brandenburg geschickt. Dort soll sie ein 14-tägiges Achtsamkeitstraining absolvieren. Doch auch der Akademieleiter und Potcaster Alex Grow hat Probleme. Seine Akademie steht kurz vor der Insolvenz und ist nur noch zu retten, wenn Marlene das Training erfolgreich absolviert.
Maxim Leo hat hier eine unterhaltsame Geschichte geschrieben, die sich leicht und unaufgeregt liest. Der Schreibstil ist angenehm und einnehmend. Anders als im Roman ‚Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‘ wirken die Charaktere allerdings oft sehr überzogen und klischeehaft. Auch die Handlung, der es an Tiefgang fehlt, hat mich nicht wirklich überzeugt. Die vielen Nebenschauplätze wirken überladen und unglaubwürdig. Marlenes Verwandlung von der knallharten Managerin in eine emphatische, feinfühlige und verständige Frau, ist so unrealistisch und überzogen dargestellt, dass ich das Buch immer wieder aus der Hand legen musste. Leider hat mich dieser Roman nicht überzeugt.
Zum Roman: Marlene Buchholz ist zielstrebig, ehrgeizig und sehr erfolgreich in ihrem Manager-Job. Sie steht kurz vor der Beförderung zur CEO, so will es ihr Chef, dessen Nachfolgerin sie werden soll. Doch Marlene lebt für ihren Job und der Job ist ihr Leben. Doch Erfolg hat immer seinen Preis. Marlene ist wenig empathisch, nicht einfühlsam im Umgang mit ihren Mitarbeitern und wird daher von ihrem Chef zum berühmten Coach Alex Grow ins idyllische Brandenburg geschickt. Dort soll sie ein 14-tägiges Achtsamkeitstraining absolvieren. Doch auch der Akademieleiter und Potcaster Alex Grow hat Probleme. Seine Akademie steht kurz vor der Insolvenz und ist nur noch zu retten, wenn Marlene das Training erfolgreich absolviert.
Maxim Leo hat hier eine unterhaltsame Geschichte geschrieben, die sich leicht und unaufgeregt liest. Der Schreibstil ist angenehm und einnehmend. Anders als im Roman ‚Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‘ wirken die Charaktere allerdings oft sehr überzogen und klischeehaft. Auch die Handlung, der es an Tiefgang fehlt, hat mich nicht wirklich überzeugt. Die vielen Nebenschauplätze wirken überladen und unglaubwürdig. Marlenes Verwandlung von der knallharten Managerin in eine emphatische, feinfühlige und verständige Frau, ist so unrealistisch und überzogen dargestellt, dass ich das Buch immer wieder aus der Hand legen musste. Leider hat mich dieser Roman nicht überzeugt.