Unterhaltsam und Unrealistisch
Da sie Nachfolgerin des bald ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden werden soll, wird Marlene zu einem Achtsamkeitsseminar in einem Brandenburger Schloss geschickt. Fachlich ist sie sehr kompetent, aber im zwischenmenschlichen Bereich hat sie deutliche Mängel. Der ungewünschte Aufenthalt verändert viel – bei Marlene und anderen.
Das Buch startet sehr humorvoll, kurze Kapitel, Ironie, Klischees und Übertreibungen sorgen für schnelles und sehr unterhaltsames Lesen. Dann beginnt sie sich zu verändern und ebenso auch der Tonfall des Buches, es wird ernster. Das ist kein Problem, es geht ja um ernsthafte Themen, da darf sich auch der Tonfall anpassen. Ein Problem für mich war aber, dass es inhaltlich immer unrealistischer wurde, so zumindest habe ich es empfunden.
Die Wendungen zu schnell und unplausibel (obwohl sie natürlich als positiv für Marlene zu betrachten sind), weitere unrealistische Nebenhandlungen mit einer minderjährigen Ausreißerin, die aufgenommen wird, gemeinsame Aktionen der Akademieteilnehmer mit Umweltschützern, flüchtende Waldtiere im Schlossgarten, … das war dann alles zu viel für mich.
Viele der Nebenhandlungen hat das Buch nicht gebraucht, sie haben aus meiner Sicht eher geschadet. Schade, dass der Sarkasmus mit den Seiten verlorenging und sich stattdessen immer mehr Küchenpsychologie breit machte.
Aber dennoch: locker und leicht zu lesen
Fazit: eine nette Sommerlektüre, unterhaltsam, aber auch unrealistisch und banal
Das Buch startet sehr humorvoll, kurze Kapitel, Ironie, Klischees und Übertreibungen sorgen für schnelles und sehr unterhaltsames Lesen. Dann beginnt sie sich zu verändern und ebenso auch der Tonfall des Buches, es wird ernster. Das ist kein Problem, es geht ja um ernsthafte Themen, da darf sich auch der Tonfall anpassen. Ein Problem für mich war aber, dass es inhaltlich immer unrealistischer wurde, so zumindest habe ich es empfunden.
Die Wendungen zu schnell und unplausibel (obwohl sie natürlich als positiv für Marlene zu betrachten sind), weitere unrealistische Nebenhandlungen mit einer minderjährigen Ausreißerin, die aufgenommen wird, gemeinsame Aktionen der Akademieteilnehmer mit Umweltschützern, flüchtende Waldtiere im Schlossgarten, … das war dann alles zu viel für mich.
Viele der Nebenhandlungen hat das Buch nicht gebraucht, sie haben aus meiner Sicht eher geschadet. Schade, dass der Sarkasmus mit den Seiten verlorenging und sich stattdessen immer mehr Küchenpsychologie breit machte.
Aber dennoch: locker und leicht zu lesen
Fazit: eine nette Sommerlektüre, unterhaltsam, aber auch unrealistisch und banal