„Wir rennen und rennen und kommen nie an.“
Marlene erledigt ihren Job perfekt – allerdings gibt es da gewisse Defizite im Umgang mit ihren Mitarbeiter*innen. Genau genommen sagen einige, sie sei eine gefühlskalte B!tch. Vor den nächsten Karriereschritt an die Spitze stellt ihr Chef daher die Teilnahme an einem Achtsamkeitsseminar.
Dessen Leiter Alex bewirkt wahre Wunder bei seinen Mitmenschen. Nur sich selbst kann er nicht helfen. Zu einer handfesten Sinnkrise gesellt sich auch noch eine finanzielle Schieflage.
Der Roman beginnt mit leicht überzeichneten Charakteren und Situationen, die sich brav in die Klischees einfügen, die ihnen auf den Leib geschrieben sind. Für ein paar Kapitel hatte ich die Befürchtung, eine eher oberflächliche Persiflage serviert zu bekommen.
Dann jedoch kommt der wahnsinnig schöne Mittelteil, in dem die Charaktere in den Grundfesten ihrer Glaubenssätze erschüttert und ordentlich durchgerüttelt werden, und ab da wurde die Geschichte richtig, richtig gut. Die Charaktere können endlich ihre interessanten Tiefen zeigen und die Handlung entwickelt so viel Wärme und Menschlichkeit, dass es eine Freude war. Und ein kleines bisschen muss ich mir beim Lesen an die eigene Nase fassen, wenn ich darüber nachdenke, wie oft uns das Hamsterrad des Alltags fest im Griff hat. Dabei braucht es doch eigentlich nur ein Wildschwein, einen wunderbaren Freund wie Matissen oder ein wenig Mut wie Connie, um die üblichen Muster zu durchbrechen.
Ein warmherziger Roman mit Humor und feiner Ironie.
Dessen Leiter Alex bewirkt wahre Wunder bei seinen Mitmenschen. Nur sich selbst kann er nicht helfen. Zu einer handfesten Sinnkrise gesellt sich auch noch eine finanzielle Schieflage.
Der Roman beginnt mit leicht überzeichneten Charakteren und Situationen, die sich brav in die Klischees einfügen, die ihnen auf den Leib geschrieben sind. Für ein paar Kapitel hatte ich die Befürchtung, eine eher oberflächliche Persiflage serviert zu bekommen.
Dann jedoch kommt der wahnsinnig schöne Mittelteil, in dem die Charaktere in den Grundfesten ihrer Glaubenssätze erschüttert und ordentlich durchgerüttelt werden, und ab da wurde die Geschichte richtig, richtig gut. Die Charaktere können endlich ihre interessanten Tiefen zeigen und die Handlung entwickelt so viel Wärme und Menschlichkeit, dass es eine Freude war. Und ein kleines bisschen muss ich mir beim Lesen an die eigene Nase fassen, wenn ich darüber nachdenke, wie oft uns das Hamsterrad des Alltags fest im Griff hat. Dabei braucht es doch eigentlich nur ein Wildschwein, einen wunderbaren Freund wie Matissen oder ein wenig Mut wie Connie, um die üblichen Muster zu durchbrechen.
Ein warmherziger Roman mit Humor und feiner Ironie.