Work Life Balance?
Einatmen. Ausatmen von Maxim Leo war mein erstes Buch des Autors und sicherlich nicht das letzte. Es hat mich sehr gut unterhalten.
Marlene, 39, ist Managerin bei dem erfolgreichen Unternehmen Aviola. Sie lebt ausschließlich für ihren Job, ein Privatleben hat sie nicht und sie will auch gar keines. Personalfragen sind ihr lästig, mit den Anliegen ihrer Mitarbeiter*innen setzt sie sich nur ungern auseinander. Aufgrund ihrer Fachkompetenz möchte der Vorstandsvorsitzende Dr. Finckenstein sie zu seiner Nachfolgerin ernennen, doch social skills werden in dieser Funktion als äußerst wichtig erachtet. Also schickt er Marlene nach Brandenburg aufs Schloss Schönerlinde zum Mental Coach Alex Grow, bei dem er selbst einige Jahre zuvor mit Erfolg ein Achtsamkeitstraining absolviert hatte.
Alex Grow ist der bekannteste Mental Coach Deutschlands, doch sein Stern ist am Sinken. Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird er mit seinem Unternehmen Academy Insolvenz anmelden müssen. Also lässt er sich gern auf einen Deal mit Finckenstein ein: Wenn er Marlene zu Empathie und Sozialkompetenz verhilft und sie zur Vorstandsvorsitzenden ernannt wird, wird Alex zum Mental Coach von hunderten von Aviola-Führungskräften und sein Unternehmen wäre gerettet.
Marlene kann mit Yoga, Atemübungen, Waldbaden und Ayurveda nichts anfangen. Bei ihrem ersten Waldspaziergang verirrt sie sich und trifft mitten im Wald auf ein angeschossenes Wildschwein. Sie wird von Günter Mattissen, dem Hausmeister der Academy, gefunden und gerettet. Die Managerin und der Hausmeister kommen sich näher.
Währenddessen ist Alex am Verzweifeln, da er bei Marlene nicht weiterkommt. Neben finanziellen Sorgen belastet ihn seine Beziehungsunfähigkeit. Er denkt an seine Kindheit und Jugend und die Mädchen und Frauen, die ihn verlassen haben. Als er die 14jährige Umweltaktivistin Connie kennenlernt, bereut er, keine Kinder zu haben.
Ich mochte beide Hauptcharaktere, Alex von Beginn an, Marlene, erst im Laufe der Handlung, als sich herausgestellt hatte, dass sie von transgenerationalen Traumata geprägt ist. „Sie begann zu ahnen, wie das Drama der Großmutter, die Kälte der Mutter und ihre eigenen Beziehungsprobleme zusammenhingen. Sie verstand, dass das Böse durch die Generationen wanderte, so lange, bis man sich ihm stellte.“ (S. 114)
Marlene hat im Laufe ihres vierzehntägigen Aufenthaltes auf Schloss Schönerlinde zwar kein Achtsamkeitstraining und keine Yoga Sessions absolviert, dafür aber viele für sie ganz neue Erlebnisse gehabt, die bei ihr zu einer kompletten Wandlung geführt haben. „Sicher gehörten die Stunden im Wald zu den unangenehmsten ihres Lebens. Und doch war da etwas mit ihr passiert, was sie noch nicht einordnen oder beschreiben konnte, was sich aber irgendwie bedeutend anfühlte.“ (S. 103)
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, mochte die Charaktere und das Setting in der brandenburgischen Einsamkeit. Obwohl das Ende vorhersehbar war, hat es meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.
Marlene, 39, ist Managerin bei dem erfolgreichen Unternehmen Aviola. Sie lebt ausschließlich für ihren Job, ein Privatleben hat sie nicht und sie will auch gar keines. Personalfragen sind ihr lästig, mit den Anliegen ihrer Mitarbeiter*innen setzt sie sich nur ungern auseinander. Aufgrund ihrer Fachkompetenz möchte der Vorstandsvorsitzende Dr. Finckenstein sie zu seiner Nachfolgerin ernennen, doch social skills werden in dieser Funktion als äußerst wichtig erachtet. Also schickt er Marlene nach Brandenburg aufs Schloss Schönerlinde zum Mental Coach Alex Grow, bei dem er selbst einige Jahre zuvor mit Erfolg ein Achtsamkeitstraining absolviert hatte.
Alex Grow ist der bekannteste Mental Coach Deutschlands, doch sein Stern ist am Sinken. Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird er mit seinem Unternehmen Academy Insolvenz anmelden müssen. Also lässt er sich gern auf einen Deal mit Finckenstein ein: Wenn er Marlene zu Empathie und Sozialkompetenz verhilft und sie zur Vorstandsvorsitzenden ernannt wird, wird Alex zum Mental Coach von hunderten von Aviola-Führungskräften und sein Unternehmen wäre gerettet.
Marlene kann mit Yoga, Atemübungen, Waldbaden und Ayurveda nichts anfangen. Bei ihrem ersten Waldspaziergang verirrt sie sich und trifft mitten im Wald auf ein angeschossenes Wildschwein. Sie wird von Günter Mattissen, dem Hausmeister der Academy, gefunden und gerettet. Die Managerin und der Hausmeister kommen sich näher.
Währenddessen ist Alex am Verzweifeln, da er bei Marlene nicht weiterkommt. Neben finanziellen Sorgen belastet ihn seine Beziehungsunfähigkeit. Er denkt an seine Kindheit und Jugend und die Mädchen und Frauen, die ihn verlassen haben. Als er die 14jährige Umweltaktivistin Connie kennenlernt, bereut er, keine Kinder zu haben.
Ich mochte beide Hauptcharaktere, Alex von Beginn an, Marlene, erst im Laufe der Handlung, als sich herausgestellt hatte, dass sie von transgenerationalen Traumata geprägt ist. „Sie begann zu ahnen, wie das Drama der Großmutter, die Kälte der Mutter und ihre eigenen Beziehungsprobleme zusammenhingen. Sie verstand, dass das Böse durch die Generationen wanderte, so lange, bis man sich ihm stellte.“ (S. 114)
Marlene hat im Laufe ihres vierzehntägigen Aufenthaltes auf Schloss Schönerlinde zwar kein Achtsamkeitstraining und keine Yoga Sessions absolviert, dafür aber viele für sie ganz neue Erlebnisse gehabt, die bei ihr zu einer kompletten Wandlung geführt haben. „Sicher gehörten die Stunden im Wald zu den unangenehmsten ihres Lebens. Und doch war da etwas mit ihr passiert, was sie noch nicht einordnen oder beschreiben konnte, was sich aber irgendwie bedeutend anfühlte.“ (S. 103)
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, mochte die Charaktere und das Setting in der brandenburgischen Einsamkeit. Obwohl das Ende vorhersehbar war, hat es meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.