Zulassen. Loslassen.
Schauplatz des neuesten Buches von Maxim Leo ist die „Academy“ des – bisher – erfolgreichen Achtsamkeits-Coachs Alex Grow in einem alten Schloss irgendwo in den Weiten Brandburgs. Hier treffen die Spitzenmanagerin Marlene Buchholz und ein halbes Dutzend weiterer Menschen aufeinander und gelegentlich auch auf sich selbst.
In heiterem Tonfall präsentiert Leo ganz unterschiedliche Charaktere, die jedoch alle irgendwie damit beschäftigt sind, ihr Leben und sich selbst neu zu sortieren. Manchmal wirken die Beschreibungen der Personen sowie der spontanen Begegnungen und sich entwickelnden Beziehungen recht klischeehaft; andere Passagen sind durchaus tiefgründig oder lassen einen unvermittelt bei der eigenen Sinnsuche irgendwie ertappt in den Spiegel schauen.
Das Buch liest sich gut, bietet etwas zum Schmunzeln, ein bisschen Zeit-Geist-Kritik und, so man möchte, die Ermutigung, das Leben – manchmal auch selbstironisch – im Sinne des folgenden Zitats von Magarete Seemann zu versuchen: „Das Leben ist immer ein Balancieren zwischen sich finden und sich verlieren.“
Gerne empfehle ich „Einatmen Ausatmen“ als sprachlich ansprechende Unterhaltungslektüre sowie für Leser, die den implizierten Anregungen zur Selbst-Reflektion nachgehen möchten, auch im Sinne der skizzierten Ermutigung.
In heiterem Tonfall präsentiert Leo ganz unterschiedliche Charaktere, die jedoch alle irgendwie damit beschäftigt sind, ihr Leben und sich selbst neu zu sortieren. Manchmal wirken die Beschreibungen der Personen sowie der spontanen Begegnungen und sich entwickelnden Beziehungen recht klischeehaft; andere Passagen sind durchaus tiefgründig oder lassen einen unvermittelt bei der eigenen Sinnsuche irgendwie ertappt in den Spiegel schauen.
Das Buch liest sich gut, bietet etwas zum Schmunzeln, ein bisschen Zeit-Geist-Kritik und, so man möchte, die Ermutigung, das Leben – manchmal auch selbstironisch – im Sinne des folgenden Zitats von Magarete Seemann zu versuchen: „Das Leben ist immer ein Balancieren zwischen sich finden und sich verlieren.“
Gerne empfehle ich „Einatmen Ausatmen“ als sprachlich ansprechende Unterhaltungslektüre sowie für Leser, die den implizierten Anregungen zur Selbst-Reflektion nachgehen möchten, auch im Sinne der skizzierten Ermutigung.