Zwischen Achtsamkeit und Wildscheinbegegnung

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jule89 Avatar

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Im neuen Roman von Maxim Leo lernen wir Marlene kennen und begeben uns gemeinsam mit ihr ins beschauliche Brandenburg auf eine Achtsamkeitsseminar. Nicht unbedingt freiwillig muss Marlene diese Reise antreten um eine Chance auf ihren Traum Job zu haben. Von den Kollegen als eher kühl beschrieben hat sie auch im privaten nicht gerade viele Soziale Kontakte. Empathie ist für sie ein Fremdwort. Man könnte auch kurz sagen sie lebt für ihren Job und zwar nur dafür. Selbst auf eine heimelige Wohnung legt Sie keinen Wert.

Wie nicht anders zu erwarten hat sie weder Lust auf dieses Seminar, noch auf die anderen Teilnehmer oder Coach Alex, welcher der zweite Hauptprotagonist in dieser Story ist. Für Alex ist Marlene nicht nur Seminarteilnehmerin sondern auch die Chance zur Rettung seiner Academy, um welche es finanziell nicht gerade gut steht.
Im Verlauf des Buches erfahren wir mehr aus dem Leben der beiden. Zudem gesellen sich weitere Weg Begleiter hinzu und am Ende nimmt alles eine komplett andere Wendung.

Auch wenn das Buch die ein oder andere absurde und super unrealistische stelle hatte, hat es mich oft zum schmunzeln gebracht, unterhalten und ich habe es sehr gern gelesen und das ist am Ende doch das wichtigste. Dafür handelt es sich schließlich auch um eine fiktive Geschichte, die darf ruhig auch kurz unrealistisch sein.
Ein schönes Buch um für einen Nachmittag der Welt zu entfliehen.