Zwischen Kapitalismus und Selbstverwirklichung

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tintenklex Avatar

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*bezieht sich auf das Argon-Hörbuch*
„Einatmen. Ausatmen“ schafft, was ich schon an anderen Büchern des Autors so mochte: Ein ernstes Thema mit Humor und skurrilen Figuren zu verbinden. Immer wieder schwankt das Buch zwischen tiefgründigen Momenten und absolut lustigen Anekdoten hin und her, sodass beide Seiten super zur Geltung kommen und sich perfekt ergänzen. Die Story an sich ist relativ simpel, sodass mehr Zeit bleibt, sich mit der Entwicklung der Figuren auseinander zu setzen. Es gibt ein paar Aha-Momente (besonders natürlich für die Protagonisten) und auch wenn sie das Rad nicht neu erfunden haben, kommen sie sehr schön verpackt daher. Den Umschwung gegen Ende fand ich ein wenig abrupt - da hätte es noch etwas mehr Entwicklung geben dürfen. Trotzdem ein rundum gutes Ende!
Vera Teltz liest das Buch auf ganz wunderbare Weise, sodass man gar nicht aufhören mag, zuzuhören.