Schwarzer Humor mit Herz und Katze

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davina Avatar

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Gleich im ersten Kapitel hat mich der Therapiekater Pancakes gekriegt, der zuverlässig vorhersagt, wer als Nächstes stirbt. Das ist so herrlich schräg und makaber, dass ich beim Lesen mehrfach laut grinsen musste. Besonders gefallen hat mir PJ: ein liebenswerter Chaot mit riesigem Herzen, Gerümpel im Haus und einer tiefen Traurigkeit, die zwischen den Witzen immer wieder durchblitzt. Auch die Meeklin-Kinder sind ein Highlight, vor allem Luna mit ihrer PowerPoint-Präsentation.

Die Sprache ist locker, frech und ziemlich direkt, mit viel trockenem Humor und einem Erzähler, der sich ständig einmischt und kleine Seitenhiebe verteilt. Da wird auch mal derb geflucht, aber nie ohne Gefühl. Die Mischung aus Komik und Tragik funktioniert für mich richtig gut.

Nach der Leseprobe will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wie hängen PJ und die Meeklins zusammen? Was wird aus Michelle Cobb? Und was hat es mit dem Roadtrip auf sich? Ich bin neugierig geworden!

Das Cover finde ich auch toll: Der gelbe Kater auf Kartonbraun mit den lila Buchstaben wirkt originell, ein bisschen geheimnisvoll und passt perfekt zum Ton der Geschichte.