Ein warmherziger Start ins Selberlesen

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davina Avatar

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Der Beginn des Buches „Eine kleine Katze für Anton“ gefällt mir ausgesprochen gut, da er die jungen Leserinnen und Leser sofort emotional abholt. Die Geschichte führt Anton ein, der sich sehnlichst ein Haustier wünscht, jedoch mit dem Hindernis konfrontiert ist, dass sein Opa eine Tierhaarallergie hat. Dieser nachvollziehbare Konflikt erzeugt direkt zu Beginn viel Mitgefühl und Spannung. Der Moment, in dem Anton schließlich eine kleine, herrenlose Katze im Garten entdeckt, ist wunderbar warmherzig.

Die Sprache ist perfekt auf die Zielgruppe der Vor-Lesestufe ab der Vorschule abgestimmt. Der Text zeichnet sich durch extrem kurze, klare Sätze und eine einfache Wortwahl aus. Das Besondere an diesem Konzept ist die spielerische Einbindung von Bildern anstelle von Hauptwörtern im Fließtext – wie etwa Symbole für „Opa“, „Katze“ oder „Garten“. Dies ermöglicht es Kindern, die noch nicht flüssig lesen können, aktiv am Geschehen teilzunehmen, Wörter anhand der beiliegenden Wörterliste zu entschlüsseln und schnell erste Lernerfolge zu erzielen.

Nach Abschluss der Leseprobe ist mein Interesse definitiv geweckt. Das Buch weckt große Neugier darauf, wie sich die Freundschaft zwischen Anton und dem kleinen Tier entwickelt, und motiviert Kinder auf spielerische Weise zum Weiterlesen.