Mal was anderes

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filondor Avatar

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Was erwarten wir von historischen Romanen? Ist ist es eine Annäherung an eine Zeit, die uns oft nur aus dürftigen und formalen Dokumenten bekannt erscheint. Und das merkt man Historienromanen oft an, die angestaubt und bierernst daher kommen. Ganz anders ist es mit diesem schönen und warmherzigen Roman. Die Heldin Tibb, ein Waisenkind, flunkert und schlarwenzelt sich durch das 16. Jahrhundert mit einer modernen, aufsässigen Stimme. Ist das realistisch? Höchstwahrscheinlich nicht. Ist es weniger realistisch als andere Historienromane? Man weiß es nicht und wahrscheinlich ist das auch nicht die entscheidende Frage. Umso entscheidender ist, wie viel Freude das Lesen gebracht hat und das war für mich persönlich doch recht viel. Manchmal war mir der Roman ein wenig zu rührselig, insgesamt gibt es aber eine ganz große und eindeutige Empfehlung!