Mehr als nur eine Landstreicherin
Ich fand die Geschichte sehr amüsant zu lesen. Tibb ist sarkastisch, vorsichtig und bedingt durch ihre Lebenserfahrungen auch ganz schön zynisch. Gleichzeitig ist sie aber auch großherzig, unheimlich loyal ihren Freunden gegenüber, gewitzt und wahnsinnig bauernschlau. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, was manchmal zu sehr anrührenden Szenen führt und ihr dagegen manchmal auch wirklichen Ärger einbringt.
Da Tibb die Erzählerin der Geschichte ist und sie nie eine Schulbildung erhalten ist, ist der Erzählstil eher einfach gehalten. Es klingt häufig sehr unschuldig, fast schon kindlich, was Tibb uns Lesern dort erzählt. Dabei verstecken sich hinter diesen Umschreibungen die Abgründe, die den Menschen ganz unten in der Gesellschaft begegnen. So manchen Satz musste ich zweimal lesen und die versteckte Brutalität erst einmal sacken lassen.
In der ersten Hälfte fand ich das Buch am stärksten. Tibb ist vom Leben gezwungen stark zu sein und zerbricht fast an dieser Aufgabe. Da ist so viel Angst, Verzweiflung und Zerbrechlichkeit und Einsamkeit. Mit dem Erscheinen von Ivo in Tibbs Leben kommt aber auch eine große Zuneigung dazu.
Ein wenig hadere ich mit der doch recht eindeutigen Zuordnung der Figuren. Gut und Böse sind schnell zuzuordnen, aber es gibt eigentlich nichts dazwischen. Ich hätte mir da ein bisschen mehr Differenzierung gewünscht.
Die Auflösung des Schwindels ist mir dann allerdings viel zu platt und hat etwas von dem finalen Zeugen, der bei Barbara Salesch in letzter Sekunde in den Gerichtssaal stürmt. Das wird der gewitzten übrigen Geschichte leider überhaupt nicht gerecht. Gleichzeitig hat mich aber auch gefreut, dass Tibb nicht auf dem Scheiterhaufen gelandet ist, weil ich sie mit ihrer unschuldigen, vorwitzigen und bauernschlauen Art schon sehr ins Herz geschlossen habe.
Das Buch hat ein paar kleine Schwächen, macht aber viel mit seinem unkonventionellen Charme wieder wett, so dass es am Ende wirklich Spaß gemacht hat mit Tibb und Freunden durch die Lande zu ziehen und sie bei ihrem Schwindel zu begleiten.
Da Tibb die Erzählerin der Geschichte ist und sie nie eine Schulbildung erhalten ist, ist der Erzählstil eher einfach gehalten. Es klingt häufig sehr unschuldig, fast schon kindlich, was Tibb uns Lesern dort erzählt. Dabei verstecken sich hinter diesen Umschreibungen die Abgründe, die den Menschen ganz unten in der Gesellschaft begegnen. So manchen Satz musste ich zweimal lesen und die versteckte Brutalität erst einmal sacken lassen.
In der ersten Hälfte fand ich das Buch am stärksten. Tibb ist vom Leben gezwungen stark zu sein und zerbricht fast an dieser Aufgabe. Da ist so viel Angst, Verzweiflung und Zerbrechlichkeit und Einsamkeit. Mit dem Erscheinen von Ivo in Tibbs Leben kommt aber auch eine große Zuneigung dazu.
Ein wenig hadere ich mit der doch recht eindeutigen Zuordnung der Figuren. Gut und Böse sind schnell zuzuordnen, aber es gibt eigentlich nichts dazwischen. Ich hätte mir da ein bisschen mehr Differenzierung gewünscht.
Die Auflösung des Schwindels ist mir dann allerdings viel zu platt und hat etwas von dem finalen Zeugen, der bei Barbara Salesch in letzter Sekunde in den Gerichtssaal stürmt. Das wird der gewitzten übrigen Geschichte leider überhaupt nicht gerecht. Gleichzeitig hat mich aber auch gefreut, dass Tibb nicht auf dem Scheiterhaufen gelandet ist, weil ich sie mit ihrer unschuldigen, vorwitzigen und bauernschlauen Art schon sehr ins Herz geschlossen habe.
Das Buch hat ein paar kleine Schwächen, macht aber viel mit seinem unkonventionellen Charme wieder wett, so dass es am Ende wirklich Spaß gemacht hat mit Tibb und Freunden durch die Lande zu ziehen und sie bei ihrem Schwindel zu begleiten.