Modernes aus dem Mittelalter
In ihrem Debütroman „Eine kleine Schwindelei“ erzählt Rosanna Pikes, eine historische Geschichte aus dem spätmittelalterlichen England im 1500 Jahrhundert über die junge 14jährige Tibb Ingleby.
Tibb Ingleby hat gerade ihre Mutter verloren und ein paar Tage später ihre Schwester. Einsam, kein Dach über dem Kopf, keine Familie und niemand der sie beschützt, nur die Regeln im Kopf, die ihre Mutter sie gelehrt hat, macht sie sich auf den Weg. Als junge Vagabundin trickst sie sich durchs Leben, naiv, aber alles andere als dumm, furchtlos, aber mit einer gehörigen Portion Misstrauen gegenüber der Welt, allen voran den Männern darin. Als Tibb völlig erschöpft und ausgehungert am langen Sandstrand Ivo begegnet, der nur wenig älter ist als sie, wird er ihr Rettungsanker. Schnell kann Ivo ihr Herz gewinnen und bald verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Tibb als Landstreicherin ist gesellschaftlich verstoßen und Ivo trägt ein Geheimnis in sich, das ihn ebenso zum Aussätzigen macht. Gemeinsam ziehen sie umher bis eines Tages Ivo spurlos verschwindet.
Tibb ist am Boden zerstört, kann sich aber einer Wandertruppe von Schaustellern und verlorenen wie liebenswerten Außenseitern anschließen. Tibb lernt, dass ein Zuhause nicht unbedingt ein Dach über dem Kopf bedeutet. Und endlich nicht mehr allein, wagt sie ihre bisher größte Schwindelei.
Das Ende der Geschichte hatte ich so nicht erwartet und konnte mich auf jeden Fall durchaus überraschen.
Fazit:
Mit einer Leichtigkeit ist es der Autorin gelungen, die Reise der kindlichen, naiven und schlagfertigen Tibb, die sich vielen Herausforderungen stellen musste, zu erzählen. „Eine kleine Schwindelei“ ist kein neuer literarischer Meilenstein, sondern bewusst etwas anderes: eine leichte, moderne und ungewöhnliche Geschichte bei der die Stärke weniger in der Handlung als in der Sprache und feinem Humor, liegt. Trotz kleiner Schwächen, habe ich dieses Debüt gerne gelesen.
Tibb Ingleby hat gerade ihre Mutter verloren und ein paar Tage später ihre Schwester. Einsam, kein Dach über dem Kopf, keine Familie und niemand der sie beschützt, nur die Regeln im Kopf, die ihre Mutter sie gelehrt hat, macht sie sich auf den Weg. Als junge Vagabundin trickst sie sich durchs Leben, naiv, aber alles andere als dumm, furchtlos, aber mit einer gehörigen Portion Misstrauen gegenüber der Welt, allen voran den Männern darin. Als Tibb völlig erschöpft und ausgehungert am langen Sandstrand Ivo begegnet, der nur wenig älter ist als sie, wird er ihr Rettungsanker. Schnell kann Ivo ihr Herz gewinnen und bald verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Tibb als Landstreicherin ist gesellschaftlich verstoßen und Ivo trägt ein Geheimnis in sich, das ihn ebenso zum Aussätzigen macht. Gemeinsam ziehen sie umher bis eines Tages Ivo spurlos verschwindet.
Tibb ist am Boden zerstört, kann sich aber einer Wandertruppe von Schaustellern und verlorenen wie liebenswerten Außenseitern anschließen. Tibb lernt, dass ein Zuhause nicht unbedingt ein Dach über dem Kopf bedeutet. Und endlich nicht mehr allein, wagt sie ihre bisher größte Schwindelei.
Das Ende der Geschichte hatte ich so nicht erwartet und konnte mich auf jeden Fall durchaus überraschen.
Fazit:
Mit einer Leichtigkeit ist es der Autorin gelungen, die Reise der kindlichen, naiven und schlagfertigen Tibb, die sich vielen Herausforderungen stellen musste, zu erzählen. „Eine kleine Schwindelei“ ist kein neuer literarischer Meilenstein, sondern bewusst etwas anderes: eine leichte, moderne und ungewöhnliche Geschichte bei der die Stärke weniger in der Handlung als in der Sprache und feinem Humor, liegt. Trotz kleiner Schwächen, habe ich dieses Debüt gerne gelesen.