nicht ganz mein Fall

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bblubber Avatar

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Ich war mir nicht ganz sicher, was mich bei diesem Roman erwartet. Ehrlich gesagt hat mich die Empfehlung von Bonnie Garmus aufmerksam gemacht.

Gefallen hat mir die Grundidee. Mit der ich mich auch jetzt in Gedanken noch oft beschäftige. Ein Mädchen, noch Teenager, wird Waise und ist so arm, dass sie ums Überleben kämpfen muss. Eine Situation, in der heute Institutionen das Kind auffangen würden, damals musste man - vor allem als Mädchen - aufpassen, dass man nicht ganz schnell unter die Räder kam. Und die jugendliche Hauptdarstellerin ist gewitzt und einfallsreich und findet immer wieder Unterstützer und Möglichkeiten, ihr Leben zu verbessern.

Nicht gefallen hat mir der etwas sehr einfache Erzählstil. Da das Buch eben nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist, hätte ich mir hier etwas mehr Facetten und Anspruch gewünscht. Es handelt sich auch nicht um einen Jugendroman, da die Handlung teilweise wirklich hart ist.

Mein Fazit: Kann man lesen aber ich wurde nicht ganz abeholt.