Tibb Ingleby trickst

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marikita Avatar

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Nachdem die Mutter der Protagonistin Tibb Ingleby verstirbt, ist diese wirklich mutterseelenallein auf der Erde, besser gesagt im spätmittelalterlichen England und wie es damals war, hat man es da als weibliche Waise ohne Geld oder anderweitige Unterstützung mehr als schwer. Aber Tibb Ingleby ist wendig, hat Köpfchen und die alten Weisheiten ihrer verstorbenen Mutter im Rücken. Zudem trifft sie beim Umherschweifen auf verschiedene Charaktere, die ihr eine Stütze und lebenslange Freunde werden. So kulminiert ihr bisheriges Leben in einer kleinen Schwindelei, die aber so klein nicht ist und sie und andere Weggefährten in große Gefahr bringt.

Auch Leute, welche sich nicht für historische Romane interessieren, können und werden an diesem großartigen Buch mit seinen liebenswerten Charakteren rund um Tibb Ingleby Gefallen finden. Es behandelt auch Themen wie Religion, Außenseitertum, Sexualität und die Rolle der Frau, gemünzt auf diese Zeit, in einer eigenwilligen, ehrlichen Art und Weise dargestellt und in der schnodderigen, aber offenbarenden Sprache von Tibb Ingleby verlautbart. Ein tolles Buch, dass man an einem oder zwei Regentagen oder auch sonst einfach durchschmökern möchte. Eine klare Leseempfehlung!