Tibbs fabelhafte Welt
Das harte Leben als Landstreicherin ist Tibb Ingleby schon immer gewöhnt, ein richtiges Zuhause hat sie nie besessen. Doch so plötzlich, und ohne jede Vorwarnung, mutterseelenallein und ohne jede Perspektive auf sich selbst gestellt zu sein, ist nochmal was ganz anderes.
Tagelang irrt sie durchs Land, bis sie Ivo trifft und sich ihm anschließt. Mit ihm scheint alles so einfach, und vielleicht ist der Gedanke an ein richtiges Zuhause, doch nicht so absurd?
Aber das Schicksal hat anderes mit Tibby vor.
Tibby ist eine ungewöhnliche Protagonistin.
Zu Beginn der Geschichte ist sie noch recht jung, ungefähr vierzehn. Mit ihrer Mutter streift sie durchs Land und gemeinsam versuchen sie, irgendwie zu überleben.
Landstreicherei wird im 16. Jahrhundert hart bestraft und so lautet ihre erste Regel stehts: Verweile nie zu lange am selben Ort, den sonst fällst du den Mistkerlen auf.
Und nicht aufzufallen ist für Tibby sowieso schon ein Problem. Sie ist nämlich nicht nur etwas klein und zierlich geraten, sie hat auch eine besonders helle Haut und Haare. Und verbiegen kann sie sich, was ihr noch öfter das Leben retten wird.
Erzählt wird die Geschichte fast komplett aus ihrer Sicht und mit ihrer Stimme. Näher könnte der Leser ihr gar nicht sein und so kriegt man es mit jeder ihrer Facetten zu tun. Sie kommt oft unbedarft herüber und verletzlich. Sie ist aber auch wahnsinnig mutig und bauernschlau. Sie ist gutmütig und ihren Freunden gegenüber unfassbar loyal. Wenn man Tibby zur Freundin hat, kann man sich immer 100 prozentig auf sie verlassen.
Mit Tricks und kleinen Schwindeleien kommt sie durchs Leben, bis eines Tages einer ihrer Schwindel Beine kriegt und ihr über den Kopf wächst.
Tibb muss sich im Laufe der Geschichte vielen Herausforderungen stellen. Sie wird oft enttäuscht werden und manchmal sind die imaginären Gespräche, die sie mit ihrer Mutter führt, ihr einziger Wegbegleiter.
Tibb nennt die Dinge immer beim Namen. Alles was sie sieht und erlebt beschreibt sie in ihrer Art, was sich auch auf den Schreibstil des Buches auswirkt. Aber das macht ihre Geschichte auch so persönlich und eigen.
Und mannomann, fluchen kann sie wie ein Kesselflicker.
Tibb erlebt eine wahre Odyssee, die abwechslungsreicher nicht sein könnte.
Tibb muss man erlebt haben.
Für mich gab es nur im Mittelteil eine Länge, die aber bald überwunden war. Ansonsten kann ich das Buch gerne weiter empfehlen.
Tagelang irrt sie durchs Land, bis sie Ivo trifft und sich ihm anschließt. Mit ihm scheint alles so einfach, und vielleicht ist der Gedanke an ein richtiges Zuhause, doch nicht so absurd?
Aber das Schicksal hat anderes mit Tibby vor.
Tibby ist eine ungewöhnliche Protagonistin.
Zu Beginn der Geschichte ist sie noch recht jung, ungefähr vierzehn. Mit ihrer Mutter streift sie durchs Land und gemeinsam versuchen sie, irgendwie zu überleben.
Landstreicherei wird im 16. Jahrhundert hart bestraft und so lautet ihre erste Regel stehts: Verweile nie zu lange am selben Ort, den sonst fällst du den Mistkerlen auf.
Und nicht aufzufallen ist für Tibby sowieso schon ein Problem. Sie ist nämlich nicht nur etwas klein und zierlich geraten, sie hat auch eine besonders helle Haut und Haare. Und verbiegen kann sie sich, was ihr noch öfter das Leben retten wird.
Erzählt wird die Geschichte fast komplett aus ihrer Sicht und mit ihrer Stimme. Näher könnte der Leser ihr gar nicht sein und so kriegt man es mit jeder ihrer Facetten zu tun. Sie kommt oft unbedarft herüber und verletzlich. Sie ist aber auch wahnsinnig mutig und bauernschlau. Sie ist gutmütig und ihren Freunden gegenüber unfassbar loyal. Wenn man Tibby zur Freundin hat, kann man sich immer 100 prozentig auf sie verlassen.
Mit Tricks und kleinen Schwindeleien kommt sie durchs Leben, bis eines Tages einer ihrer Schwindel Beine kriegt und ihr über den Kopf wächst.
Tibb muss sich im Laufe der Geschichte vielen Herausforderungen stellen. Sie wird oft enttäuscht werden und manchmal sind die imaginären Gespräche, die sie mit ihrer Mutter führt, ihr einziger Wegbegleiter.
Tibb nennt die Dinge immer beim Namen. Alles was sie sieht und erlebt beschreibt sie in ihrer Art, was sich auch auf den Schreibstil des Buches auswirkt. Aber das macht ihre Geschichte auch so persönlich und eigen.
Und mannomann, fluchen kann sie wie ein Kesselflicker.
Tibb erlebt eine wahre Odyssee, die abwechslungsreicher nicht sein könnte.
Tibb muss man erlebt haben.
Für mich gab es nur im Mittelteil eine Länge, die aber bald überwunden war. Ansonsten kann ich das Buch gerne weiter empfehlen.