Zwischen Schwindeleien und Abenteuern
„Eine kleine Schwindelei“ hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Hauptfigur überrascht. Tibb Ingleby schlägt sich nach dem Verlust ihrer Familie allein durch das Tudor-England und hat dabei gelernt, niemandem so schnell zu vertrauen. Trotzdem ist sie nicht verbittert, sondern bleibt neugierig, mutig und manchmal auch ziemlich frech.
Besonders mochte ich, dass Tibb nicht wie eine typische Figur aus einem historischen Roman wirkt. Sie hat ihren eigenen Kopf und bringt sich mit ihren Ideen immer wieder in schwierige Situationen. Dabei gibt es einige humorvolle Momente, ohne dass die Geschichte ihre ernsteren Seiten verliert.
Auch die Menschen, denen Tibb auf ihrem Weg begegnet, haben mir gut gefallen. Gerade weil viele von ihnen selbst Außenseiter sind, entsteht nach und nach ein Gefühl von Zusammenhalt. Es geht dabei nicht nur um Tibbs Abenteuer, sondern auch um die Frage, was eigentlich ein Zuhause und Familie ausmacht.
An den modernen Schreibstil musste ich mich zunächst etwas gewöhnen. Für einen Roman, der im 16. Jahrhundert spielt, wirkt die Sprache ungewohnt, passt aber gut zu Tibbs lebendiger Persönlichkeit. Nach den ersten Seiten hat mich das kaum noch gestört.
Insgesamt ist „Eine kleine Schwindelei“ eine unterhaltsame Geschichte mit einer sympathischen und eigenwilligen Protagonistin. Die Mischung aus Abenteuer, Humor und emotionalen Momenten hat mir gut gefallen und mich positiv überrascht.
Besonders mochte ich, dass Tibb nicht wie eine typische Figur aus einem historischen Roman wirkt. Sie hat ihren eigenen Kopf und bringt sich mit ihren Ideen immer wieder in schwierige Situationen. Dabei gibt es einige humorvolle Momente, ohne dass die Geschichte ihre ernsteren Seiten verliert.
Auch die Menschen, denen Tibb auf ihrem Weg begegnet, haben mir gut gefallen. Gerade weil viele von ihnen selbst Außenseiter sind, entsteht nach und nach ein Gefühl von Zusammenhalt. Es geht dabei nicht nur um Tibbs Abenteuer, sondern auch um die Frage, was eigentlich ein Zuhause und Familie ausmacht.
An den modernen Schreibstil musste ich mich zunächst etwas gewöhnen. Für einen Roman, der im 16. Jahrhundert spielt, wirkt die Sprache ungewohnt, passt aber gut zu Tibbs lebendiger Persönlichkeit. Nach den ersten Seiten hat mich das kaum noch gestört.
Insgesamt ist „Eine kleine Schwindelei“ eine unterhaltsame Geschichte mit einer sympathischen und eigenwilligen Protagonistin. Die Mischung aus Abenteuer, Humor und emotionalen Momenten hat mir gut gefallen und mich positiv überrascht.