Faszinierend
Mensch und Maus. Ein ähnliches Setting wie das wunderbare Buch "Hase und Ich" Chloe Dalton - außer, dass in dieser Geschichte die fiktive Helen am Ende ihres Lebens steht und durch die Maus aus ihrer Einsamkeit herauskommt, während in "Hase und Ich" die Autorin sehr autobiografisch ihre Erlebnisse mit einem wilden Hasenbaby beschreibt.
Helen in der vorliegenden Leseprobe durchsucht gerne den Müll der Nachbarn. Weniger aus der Not heraus, als aus reiner Neugierde.
Durchbrochen von Rückblenden, folgen wir Helen durch ihre immer gleichen Routinen.
Gerade brachte sie ein altes Aquarium von ihrer Müllschatzsuche zurück, das ein altes Spielzeug enthält und in ihr Erinnerungen weckt.
Über mehrere Seiten folgen wir ihren Gedanken, bevor sie sich den Inhalt überhaupt näher ansieht - sehr passend zu der übermäßig vielen Zeit, die in ihrem ereignislosen Leben gefüllt werden möchte.
Was mich generell in einer Geschichte stört, und was auch hier störend auffällt, ist der ständige Wechsel in die Gegenwartsform. Geschichten müssen nicht in Präsens geschrieben werden, damit der Leser kapiert, dass wir gerade keine Rückblende lesen. Es macht die Geschichte für mich auch nicht nahbarer. Und hier werden auch Tagträume, Erinnerungen an frühere Situationen, in Präsens geschrieben. Das verwirrt umso mehr, als dass andere Erinnerungen dann wieder im Imperfekt stehen.
Die Maus taucht in der Leseprobe noch nicht auf (nur ihr Rascheln), aber man darf davon ausgehen, dass die Geschichte genauso charmant weiter geht, wie sie gestartet ist.
Ein Stern Abzug für die Sprünge in der zeitlichen Erzählform.
Helen in der vorliegenden Leseprobe durchsucht gerne den Müll der Nachbarn. Weniger aus der Not heraus, als aus reiner Neugierde.
Durchbrochen von Rückblenden, folgen wir Helen durch ihre immer gleichen Routinen.
Gerade brachte sie ein altes Aquarium von ihrer Müllschatzsuche zurück, das ein altes Spielzeug enthält und in ihr Erinnerungen weckt.
Über mehrere Seiten folgen wir ihren Gedanken, bevor sie sich den Inhalt überhaupt näher ansieht - sehr passend zu der übermäßig vielen Zeit, die in ihrem ereignislosen Leben gefüllt werden möchte.
Was mich generell in einer Geschichte stört, und was auch hier störend auffällt, ist der ständige Wechsel in die Gegenwartsform. Geschichten müssen nicht in Präsens geschrieben werden, damit der Leser kapiert, dass wir gerade keine Rückblende lesen. Es macht die Geschichte für mich auch nicht nahbarer. Und hier werden auch Tagträume, Erinnerungen an frühere Situationen, in Präsens geschrieben. Das verwirrt umso mehr, als dass andere Erinnerungen dann wieder im Imperfekt stehen.
Die Maus taucht in der Leseprobe noch nicht auf (nur ihr Rascheln), aber man darf davon ausgehen, dass die Geschichte genauso charmant weiter geht, wie sie gestartet ist.
Ein Stern Abzug für die Sprünge in der zeitlichen Erzählform.