Ich liebe berührende, authentische Geschichten wie diese!

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moontales Avatar

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Das illustrative Buchcover gefällt mir gut! Es ist total niedlich gezeichnet und hat mich sofort angesprochen. Ich bin gespannt, ob Helens Hausschuhe wirklich der bevorzugte Platz der Maus werden.

Ich mag berührende Geschichten wie diese sehr! Die Leseprobe hat auf jeden Fall schon ein paar Fragen aufgeworfen. Was ist mit ihrem Sohn David passiert? Und wieso ist sie so sehr isoliert von allem? Durch ihre schlimmen Verluste?

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr! Sie schreibt locker und es lässt sich super leicht lesen, aber dennoch werden Gefühle gut transportiert. Ich konnte mich beim Lesen gut in Helen hineinversetzen und ihre Gedanken nachvollziehen.

Die Kennenlerngeschichte von Len und ihr fand ich total niedlich. Sie wirkte aufgrund des Schreibstils der Autorin auch sehr authentisch. Dass Helen sich in Len verliebt hat, als er diesen etwas albernen Satz zu ihr gesagt hat zum Beispiel. Es wirkt auf mich, als wären die beiden reale Personen und das gefällt mir unglaublich gut.

Helens Einsamkeit ist für mich so spürbar und ich finde es total traurig. Bestimmt geht es vielen älteren Menschen so. Bücher wie dieses, die dahingehend etwas sensibilisieren, finde ich total wichtig! Das sie den Müll durchstöbert und sich ihre Funde dann sogar noch einteilt, damit sie mehrere Tage Beschäftigung hat, hat mich sehr getroffen. Oder das Sortieren des Kühlschrankinhalts nach Farben. Andererseits finde ich es gut, dass sie sich eine Beschäftigung gesucht hat, etwas, dass ihr wieder einen kleinen Lebenssinn gibt. Ich wünsche mir für sie, dass sie im Laufe der Geschichte wieder mehr am Leben teilhaben kann und Anschluss/soziale Kontakte findet. Und wenn die besondere Beziehung zu einer kleinen Maus das bewirken kann, bin ich sehr gespannt auf diese besondere Geschichte der beiden! Am Ende kündigt sich die Maus ja schon leise an :)