Melancholie trifft Erwartung…
Der Einstieg ins Buch ist ein wenig holprig, doch schnell lernt man den Hauptcharakter kennen - eine Frau in ihren Achtzigern, die ein mittlerweile sehr einsames Leben führt und dabei etwas schrullige Angewohnheiten entwickelt hat. Plötzlich entdeckt sie in der neuen Nachbarschaft eine Erinnerung an vergangene, fröhlichere, Tage, doch auch dies bringt ihr den verlorenen Lebensmut nicht zurück. Die in der Leseprobe noch weitestgehend als Kammerspiel zu bezeichnende Charakterstudie einer alten Dame endet mit plötzlichen nächtlichen Geräuschen in der sonst so ruhigen und leeren Wohnung - ein plötzliches Abenteuer? Oder ist vielmehr der Auftakt zur eigentlichen Geschichte? Der Köder ist ausgeworfen und ich habe liebend gerne angebissen…und möchte jetzt gerne Merlin kennen lernen