Alterseinsamkeit

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
musteplume Avatar

Von

„Eine Maus namens Merlin“ ist ein sehr ruhiges Buch.
Zu Beginn hat es etwas gebraucht, bis es mich packen konnte. Helens einsamen Leben und ihre täglichen Verrichtungen werden doch sehr detailliert beschrieben.
Aber mit Merlin kommt Bewegung in die Geschichte. Und noch viel mehr als das.

Es wird sehr deutlich, wer Helen eigentlich ist, ihre Geschichte ist sehr interessant und es ist traurig und erschreckend, wie schnell ein alter Mensch doch mitten in der Gesellschaft vereinsamen kann.

Aber Dank Merlin kommt es zu verschiedenen interessanten und berührenden Begegnungen.

Die Charaktere sind sehr fein und liebevoll gezeichnet, ich konnte sie mir gut vorstellen.

Der Schreibstil ist sehr detailliert und unaufgeregt, trägt die Lesenden behutsam durch die Geschichte.

Und nachdem die Geschichte in Schwung gekommen ist, konnte sie mich auch durchgehend fesseln und hat mich tief berührt.