Bezaubernd und tiefgründig zugleich

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tilia Avatar

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Eine besondere Freundschaft zwischen Mensch und Tier, so könnte man den Roman zusammenfassen.

Die 83jährige Witwe Helen hat lange in Australien gelebt und gearbeitet. Sie ist gerade nach England gezogen, in einen kleinen Ort in der Nähe von Oxford, wo sie geboren wurde. In einem Karton, den sie von der Straße mit in ihr Haus genommen hat, entdeckt sie eine Maus.

Sie behält die Maus zunächst bei sich im Haus. Im Laufe der Zeit nähern sich die beiden an. Helen eignet sich Wissen über Mäuse an (sie geht dafür in die Bibliothek am Ort) und besucht einen Laden für Tierbedarf. Dadurch bekommt Helen Kontakte zu Mitmenschen. Vorher lebte sie für sich allein.

Die Annäherung von Helen und Merlin hat etwas Märchenhaftes. Beide "verstehen" sich auf eine besondere Weise. Die unterschiedlichen Begebenheiten, die Helen durch Merlin erlebt, regen sie (und damit auch die Leserschaft) zum Nachdenken an. Es geht z.B. um den generellen Umgang von Menschen mit Tieren und um die Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander. Das macht neben der berührenden Geschichte von Helen und Merlin den besonderen Reiz dieses Buchs aus.

Anmerkung: Wer das Buch "Hase und ich" von Chloe Dalton (2025) gemocht hat, wird vermutlich auch dieses Buch gern lesen.