Die perfekte Unterhaltung für Zwischendurch!
Unbezahlte Werbung, danke an @vorablesen.de für das Rezensionsexemplar. Meine Rezension wurde davon unabhängig erstellt. Simon van Booys Roman „Eine Maus namens Merlin“ erscheint am 14.03.2026 bei @klettcottaverlag und wurde von Dorothee Merkel ins Deutsche übersetzt.
Gerade geht ein Clip auf Social Media herum. Ein junger Mann interviewt Menschen, die ihm zufällig auf der Straße begegnen. Er hält eine ältere Frau an, altermäßig irgendwas Mitte Siebzig, schulterlange weiße Haare, grau-blaues Sommerkleid: „Was würden sie machen, wenn sie nochmal Zwanzig wären?“ Mein Kopfkino hat direkt die vermeintlich passende Schublade geöffnet. Mit Zwanzig war die Frau sicher verheiratet, mindestens zwei Kinder und brave Hausfrau in einer englischen Kleinstadt zwischen Gartenarbeit, High Tea und Bridgerunde.
In diese Schublade habe ich übrigens auch Helen Cartwright gesteckt, Protagonistin in Simon van Booys Roman „Eine Maus namens Merlin“. Helen ist 83 Jahre alt und wieder frisch in ihren Geburtsort gezogen. Sie hat ein kleines Haus gekauft und lebt dort ein eintöniges, einsames Leben, bis buchstäblich eine kleine Maus an ihre Tür klopft.
Kleine Spoiler: Die Frau aus meinem Social Media Clip war mit Zwanzig zwar verheirate, soweit lag ich mit meiner Schublade richtig. Aber statt Heim und Herd tourte sie mit der Heavy Rock Band ihres Mannes als Groupie um die Welt. So kann man sich täuschen! Und so habe ich auch Helen massiv unterschätzt. Ihre wahre Persönlichkeit zu entdecken, die Maus Merlin sehr charmant zum Vorschein bringt, macht großen Spaß und ist stellenweise herrlich skurril.
Fazit: Der Roman ist keine gehobene, ernsthafte Literatur, sondern macht einfach Spaß. Die 256 Seiten lesen sich unglaublich schnell weg und sind die perfekte Unterhaltung für Zwischendurch. Empfehlung!
Gerade geht ein Clip auf Social Media herum. Ein junger Mann interviewt Menschen, die ihm zufällig auf der Straße begegnen. Er hält eine ältere Frau an, altermäßig irgendwas Mitte Siebzig, schulterlange weiße Haare, grau-blaues Sommerkleid: „Was würden sie machen, wenn sie nochmal Zwanzig wären?“ Mein Kopfkino hat direkt die vermeintlich passende Schublade geöffnet. Mit Zwanzig war die Frau sicher verheiratet, mindestens zwei Kinder und brave Hausfrau in einer englischen Kleinstadt zwischen Gartenarbeit, High Tea und Bridgerunde.
In diese Schublade habe ich übrigens auch Helen Cartwright gesteckt, Protagonistin in Simon van Booys Roman „Eine Maus namens Merlin“. Helen ist 83 Jahre alt und wieder frisch in ihren Geburtsort gezogen. Sie hat ein kleines Haus gekauft und lebt dort ein eintöniges, einsames Leben, bis buchstäblich eine kleine Maus an ihre Tür klopft.
Kleine Spoiler: Die Frau aus meinem Social Media Clip war mit Zwanzig zwar verheirate, soweit lag ich mit meiner Schublade richtig. Aber statt Heim und Herd tourte sie mit der Heavy Rock Band ihres Mannes als Groupie um die Welt. So kann man sich täuschen! Und so habe ich auch Helen massiv unterschätzt. Ihre wahre Persönlichkeit zu entdecken, die Maus Merlin sehr charmant zum Vorschein bringt, macht großen Spaß und ist stellenweise herrlich skurril.
Fazit: Der Roman ist keine gehobene, ernsthafte Literatur, sondern macht einfach Spaß. Die 256 Seiten lesen sich unglaublich schnell weg und sind die perfekte Unterhaltung für Zwischendurch. Empfehlung!