Ein herzerwärmendes, modernes Märchen für gemütliche Lesestunden

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fredhel Avatar

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Schon das absolut niedliche Cover ist ein echter Blickfang: Eine flauschige kleine Maus, die friedlich in einem kuscheligen Hausschuh schläft – da bekommt man sofort Lust, in die Geschichte einzutauchen.

Im Mittelpunkt steht Helen, die auf ein bewegtes Leben zurückblickt, welches sich dem Leser erst im Laufe des Buches nach und nach erschließt. Nun, im Alter, möchte sie ihre verbleibende Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen. Sie führt ein sehr spartanisches, genügsames und vor allem unaufgeregtes Leben – bis der Zufall ihr den kleinen Mäuserich Merlin ins Haus bringt.

Es ist herrlich und amüsant zu lesen, wie Helen anfangs noch allerlei Anstrengungen unternimmt, um das kleine Tierchen wieder loszuwerden, nur um später Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um es vor dem sicheren Tod zu retten. Durch diese unerwartete Freundschaft kehrt sie Tag für Tag ein Stück mehr ins Leben zurück, knüpft neue Kontakte und findet wieder einen tiefen Sinn im Alltag.

Fazit: „Eine Maus namens Merlin“ ist eine richtige Wohlfühlgeschichte mit einem schönen Happy End. Ein modernes Märchen, das sich schnell liest und einfach ganz nett für zwischendurch ist. Es wärmt das Herz und zeigt, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist. Gute 4 Sterne!