Ein kleiner Mäuserich erobert das Herz
Das Cover von „Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die kleine Maus, die selig in einem Pantoffel eingekuschelt schläft, ist einfach herzallerliebst und genauso herzerwärmend ist auch der Roman selbst.
Um ihren Lebensabend zu verbringen, kehrt die 83-jährige Helen Cartwright in das Haus ihrer Kindheit zurück. Einst war sie eine äußerst erfolgreiche Kinderherzchirurgin in Australien, doch nach dem Tod ihres Mannes und dem Verlust ihres Sohnes David scheint nichts mehr ihrem Leben Sinn zu geben. Ihre Tage sind still und von Einsamkeit geprägt, bis sie eines Nachts ein ausrangiertes Aquarium vom Sperrmüll mitnimmt, in dem sich allerlei Krimskrams befindet. Und plötzlich ist sie nicht mehr allein. Ein winziger Mitbewohner ist eingezogen, nämlich eine Maus.
Ihr erster Impuls führt sie in die Kurzwarenhandlung, wo sie eine Mausefalle kaufen will, um den ungebetenen Gast schnell wieder loszuwerden. Doch die Klebefalle erweist sich als wenig hilfreich, stattdessen bleiben ausgerechnet ihre eigenen Pantoffeln daran haften. Auch der Tierschutz fühlt sich nicht zuständig für den neuen Hausgenossen.
Also beginnt Helen, sich in der Bücherei über Mäuse zu informieren. Dabei kommt sie wieder mit Menschen ins Gespräch, unter anderem mit dem Besitzer der Kurzwarenhandlung, der sich als ehemaliger Schüler ihres Vaters entpuppt. Schritt für Schritt wagt sie sich zurück ins Leben, verlässt das Haus nicht mehr nur für das Nötigste, sondern öffnet sich neuen Begegnungen. Und ganz allmählich erobert die kleine Maus, die sie Merlin nennt, ihr Herz.
Als Merlin eines Tages plötzlich unter Atemnot leidet, zögert Helen keine Sekunde. Es beginnt eine dramatische Rettungsaktion, an der zahlreiche Menschen beteiligt sind. Menschen, die nicht nur echtes Interesse an der kleinen Maus, sondern auch an Helen selbst zeigen.
Was zunächst widerwillig begann, entwickelt sich für Helen zu einem unerwarteten Geschenk. Die Begegnungen schenken ihr neue Nähe, neue Hoffnung und neuen Lebensmut.
Ich kann dieses Buch von Herzen empfehlen. Es strahlt eine wunderbare Zuversicht aus, ist warmherzig, humorvoll und zugleich tief berührend geschrieben. Ich habe es regelrecht verschlungen und bin mit einem rundum guten Gefühl daraus hervorgegangen.
Um ihren Lebensabend zu verbringen, kehrt die 83-jährige Helen Cartwright in das Haus ihrer Kindheit zurück. Einst war sie eine äußerst erfolgreiche Kinderherzchirurgin in Australien, doch nach dem Tod ihres Mannes und dem Verlust ihres Sohnes David scheint nichts mehr ihrem Leben Sinn zu geben. Ihre Tage sind still und von Einsamkeit geprägt, bis sie eines Nachts ein ausrangiertes Aquarium vom Sperrmüll mitnimmt, in dem sich allerlei Krimskrams befindet. Und plötzlich ist sie nicht mehr allein. Ein winziger Mitbewohner ist eingezogen, nämlich eine Maus.
Ihr erster Impuls führt sie in die Kurzwarenhandlung, wo sie eine Mausefalle kaufen will, um den ungebetenen Gast schnell wieder loszuwerden. Doch die Klebefalle erweist sich als wenig hilfreich, stattdessen bleiben ausgerechnet ihre eigenen Pantoffeln daran haften. Auch der Tierschutz fühlt sich nicht zuständig für den neuen Hausgenossen.
Also beginnt Helen, sich in der Bücherei über Mäuse zu informieren. Dabei kommt sie wieder mit Menschen ins Gespräch, unter anderem mit dem Besitzer der Kurzwarenhandlung, der sich als ehemaliger Schüler ihres Vaters entpuppt. Schritt für Schritt wagt sie sich zurück ins Leben, verlässt das Haus nicht mehr nur für das Nötigste, sondern öffnet sich neuen Begegnungen. Und ganz allmählich erobert die kleine Maus, die sie Merlin nennt, ihr Herz.
Als Merlin eines Tages plötzlich unter Atemnot leidet, zögert Helen keine Sekunde. Es beginnt eine dramatische Rettungsaktion, an der zahlreiche Menschen beteiligt sind. Menschen, die nicht nur echtes Interesse an der kleinen Maus, sondern auch an Helen selbst zeigen.
Was zunächst widerwillig begann, entwickelt sich für Helen zu einem unerwarteten Geschenk. Die Begegnungen schenken ihr neue Nähe, neue Hoffnung und neuen Lebensmut.
Ich kann dieses Buch von Herzen empfehlen. Es strahlt eine wunderbare Zuversicht aus, ist warmherzig, humorvoll und zugleich tief berührend geschrieben. Ich habe es regelrecht verschlungen und bin mit einem rundum guten Gefühl daraus hervorgegangen.