Eine besondere Freundschaft
Eine einsame ältere Frau, die in ihrer eigenen Welt lebt. Sie sucht sich gerne Sachen aus, die andere an die Straße stellen. Was, wenn sie so an einem kleinen Mitbewohner kommt? Darum geht es in „Eine Maus namens Merlin“.
Helen Cartwright hat viele Jahre in Australien gelebt. Nun sind Mann und Sohn verstorben und Helen zieht sich nach England zurück, isoliert sich und folgt einem festen Ablauf. Dann kommt sie an einem tierischen Mitbewohner- eine Maus, liebevoll Merlin genannt, stellt ihr Leben auf den Kopf…
Ich habe ein wenig Anlaufzeit gebraucht, um mich mit der Story vertraut zu machen. Vor allem zu Beginn hätte ich Helen am liebsten geschüttelt und aus ihrer freiwilligen Isolation gelockt. Doch Gottseidank hat das jemand anderes übernommen: eine kleine, schutzbedürftige Maus hat sich nicht nur in Helens Herz geschlichen, sondern auch in das der Leser. Merlin präsentiert sich als treuer Zuhörer und Freund, der Helen und auch der Leserschaft neue Perspektiven aufzeigt. Sei es die Pantoffel als Bett, die hilfsbedürftige Lage oder der Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen- Merlin gelingt es, Brücken zu bauen.
Natürlich gelingt es nicht von heute auf morgen, alles umzuwerfen. Entsprechend zieht sich die Handlung streckenweise in die Länge. Das stört den Lesefluss für mich dezent. Insgesamt aber habe ich hier einen Roman über Mensch und Tier, der zum nachdenken anregt und mich zum schmunzeln bringt. Vier Sterne für Helen und Merlin.
Helen Cartwright hat viele Jahre in Australien gelebt. Nun sind Mann und Sohn verstorben und Helen zieht sich nach England zurück, isoliert sich und folgt einem festen Ablauf. Dann kommt sie an einem tierischen Mitbewohner- eine Maus, liebevoll Merlin genannt, stellt ihr Leben auf den Kopf…
Ich habe ein wenig Anlaufzeit gebraucht, um mich mit der Story vertraut zu machen. Vor allem zu Beginn hätte ich Helen am liebsten geschüttelt und aus ihrer freiwilligen Isolation gelockt. Doch Gottseidank hat das jemand anderes übernommen: eine kleine, schutzbedürftige Maus hat sich nicht nur in Helens Herz geschlichen, sondern auch in das der Leser. Merlin präsentiert sich als treuer Zuhörer und Freund, der Helen und auch der Leserschaft neue Perspektiven aufzeigt. Sei es die Pantoffel als Bett, die hilfsbedürftige Lage oder der Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen- Merlin gelingt es, Brücken zu bauen.
Natürlich gelingt es nicht von heute auf morgen, alles umzuwerfen. Entsprechend zieht sich die Handlung streckenweise in die Länge. Das stört den Lesefluss für mich dezent. Insgesamt aber habe ich hier einen Roman über Mensch und Tier, der zum nachdenken anregt und mich zum schmunzeln bringt. Vier Sterne für Helen und Merlin.