Eine kleine Maus bringt Lebensmut zurück
Helen Cartwright hat innerlich mit ihrem 83 Jahre währendem Leben abgeschlossen. Als sie ihren Mann und später ihren erwachsenen Sohn verliert, zieht sie von Australien zurück nach England. Ein Tag gleicht dem anderen. Seit fast 20 Jahren lebt sie stark isoliert von ihrer Umwelt. Sie ist einsam, alt und lebt in einem festgefahrenen Muster. Simon Van Booy bringt das realistisch und zugleich emphatisch rüber. Und dann tritt unerwartet eine Maus in ihr Leben und krempelt alles um.
Schritt für Schritt öffnet das winzige Tierchen die Seele von Helen. Sie lernt wieder zu lieben, was die Maus, welcher sie den Namen Merlin gibt, mit Vertrauen und Zutraulichkeit erwidert. Es sind erst kleine Schritte, welche die Lesenden zum Lächeln bringen. Trotz der eher nachdenklich stimmenden Handlung, birgt dieser Roman eine Flut von Hoffnungen in sich. Er lebt durch viele Erinnerungen an die Vergangenheit. Dem einzigen Halt, der der Protagonistin neben dem Fernsehen bleibt. Als Merlin plötzlich in Lebensgefahr schwebt, wächst Helen über sich hinaus und schafft, was nur sehr wenige Menschen tun würden: Sie sorgt für Hilfe und findet Menschen, die ihr mit Verständnis und Freundschaft zur Seite stehen. Es wäre schön, wenn es mehr von solchen positiven und unkonventionellen Menschen auch in der realen Welt gäbe. Merlin Cartwright. Sie gibt ihm ihren Namen und damit eine Familie. Es wird turbulent, dazwischen traurig, aber nie wirklich trostlos. Das Licht der Hoffnung und Sehnsucht zieht sich durch diesen Roman bis zum Schluß. Eine Maus und eine alternde Heldin, welche viel gemeinsam haben und sich gegenseitig brauchen.
Es sind diese Sätze von Van Booy, die berühren. Sein Talent, genau die passenden Worte zu finden, die dem Buch die richtige Würze geben. Ruhig und doch tief treffend. Ich konnte erst mit dem Namen Sip nichts anfangen, fand dann aber heraus, dass es noch von der englischen Orginalfassung her stammte. In der deutschen Fassung heißt die Maus Merlin. Das wurde nicht richtig übersetzt. Ansonsten ist es ein wirklich lesenswertes Buch mit einem nicht fröhlichen Thema, dem wunderschöne Hoffnungsstrahlen gegeben wurden.
Schritt für Schritt öffnet das winzige Tierchen die Seele von Helen. Sie lernt wieder zu lieben, was die Maus, welcher sie den Namen Merlin gibt, mit Vertrauen und Zutraulichkeit erwidert. Es sind erst kleine Schritte, welche die Lesenden zum Lächeln bringen. Trotz der eher nachdenklich stimmenden Handlung, birgt dieser Roman eine Flut von Hoffnungen in sich. Er lebt durch viele Erinnerungen an die Vergangenheit. Dem einzigen Halt, der der Protagonistin neben dem Fernsehen bleibt. Als Merlin plötzlich in Lebensgefahr schwebt, wächst Helen über sich hinaus und schafft, was nur sehr wenige Menschen tun würden: Sie sorgt für Hilfe und findet Menschen, die ihr mit Verständnis und Freundschaft zur Seite stehen. Es wäre schön, wenn es mehr von solchen positiven und unkonventionellen Menschen auch in der realen Welt gäbe. Merlin Cartwright. Sie gibt ihm ihren Namen und damit eine Familie. Es wird turbulent, dazwischen traurig, aber nie wirklich trostlos. Das Licht der Hoffnung und Sehnsucht zieht sich durch diesen Roman bis zum Schluß. Eine Maus und eine alternde Heldin, welche viel gemeinsam haben und sich gegenseitig brauchen.
Es sind diese Sätze von Van Booy, die berühren. Sein Talent, genau die passenden Worte zu finden, die dem Buch die richtige Würze geben. Ruhig und doch tief treffend. Ich konnte erst mit dem Namen Sip nichts anfangen, fand dann aber heraus, dass es noch von der englischen Orginalfassung her stammte. In der deutschen Fassung heißt die Maus Merlin. Das wurde nicht richtig übersetzt. Ansonsten ist es ein wirklich lesenswertes Buch mit einem nicht fröhlichen Thema, dem wunderschöne Hoffnungsstrahlen gegeben wurden.