Eine Maus als Weg zurück ins Leben
Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut, denn ich mag Geschichten, in denen ältere Menschen die Hauptrolle spielen. Im Mittelpunkt steht die 83-jährige Helen Cartwright, die nach einem langen und erfüllten Leben in Australien in ihre Heimat nahe Oxford zurückkehrt. Viel erwartet sie von ihrer Zukunft nicht mehr – eher bereitet sie sich auf den letzten Weg vor. Doch dann rettet sie eine kleine Maus, die sie Merlin nennt. Nach und nach lässt sie das Tier in ihr Leben, und mit Merlin kehren auch Lebensfreude, Hoffnung und ein neuer Sinn in ihren Alltag zurück.
Simon van Booy erzählt die Geschichte von Helen und Merlin warmherzig, einfühlsam und emotional. Besonders gelungen sind die leisen Zwischentöne sowie die Erinnerungen an Helens Vergangenheit, die ihre Figur greifbar und vielschichtig machen. Es ist schön zu beobachten, wie sich Helen im Verlauf der Handlung weiterentwickelt und ihre anfängliche Verbitterung langsam ablegt.
Allerdings verliert sich der Autor stellenweise etwas zu sehr in Details, Betrachtungen und Rückblenden. Dadurch gerät die Handlung gelegentlich ins Stocken. Zudem wird die Geschichte an einigen Punkten etwas unrealistisch. Mich hat das jedoch eher zum Schmunzeln gebracht als gestört.
Fazit: Eine Maus namens Merlin ist eine nette, herzerwärmende Geschichte über Neuanfänge, Freundschaft und die kleinen Dinge, die dem Leben wieder Bedeutung geben können. Kein perfektes Buch, aber eine angenehme Lektüre für zwischendurch.
Simon van Booy erzählt die Geschichte von Helen und Merlin warmherzig, einfühlsam und emotional. Besonders gelungen sind die leisen Zwischentöne sowie die Erinnerungen an Helens Vergangenheit, die ihre Figur greifbar und vielschichtig machen. Es ist schön zu beobachten, wie sich Helen im Verlauf der Handlung weiterentwickelt und ihre anfängliche Verbitterung langsam ablegt.
Allerdings verliert sich der Autor stellenweise etwas zu sehr in Details, Betrachtungen und Rückblenden. Dadurch gerät die Handlung gelegentlich ins Stocken. Zudem wird die Geschichte an einigen Punkten etwas unrealistisch. Mich hat das jedoch eher zum Schmunzeln gebracht als gestört.
Fazit: Eine Maus namens Merlin ist eine nette, herzerwärmende Geschichte über Neuanfänge, Freundschaft und die kleinen Dinge, die dem Leben wieder Bedeutung geben können. Kein perfektes Buch, aber eine angenehme Lektüre für zwischendurch.