Eine Maus schenkt neuen Lebensmut

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Helen Cartwright hat ihr Leben in Australien aufgeben und ist zurück in ihren Geburtsort nach England gekommen. Hier lebt sie allein und wird immer wieder von Erinnerungen an frühere Zeiten überwältigt. Sie ist jetzt 83 Jahre alt und erwartet nicht mehr viel von ihrer Zukunft. Das Leben erscheint ihr beschwerlich und einsam.
Aus Langeweile holt sie ein altes Aquarium ins Haus, das der Nachbar auf den Sperrmüll gestellt hat. Dort findet sie in einer Schachtel eine kleine Maus. Das ist keineswegs Liebe auf den ersten Blick, zunächst möchte sie die Maus wieder loswerden. Dazu befragt sie eine Bibliothekarin und den Besitzer der nahegelegenen Tierhandlung. Als sie die Maus nicht fangen kann, arrangiert sie sich mit ihr und die Geschichte nimmt eine positive Wendung. Helen ist nicht mehr allein…
Simon von Booy hat hier eine wunderbare humorvolle und liebenswerte Geschichte geschrieben. Herrlich sind die Gespräche, die Helen mit der Maus führt und wie sich ihr gemeinsames Leben entwickelt. Der Autor schreibt sehr lebendig und hat mich von der ersten Seite an mitgenommen in seinen Roman. Ich habe das Buch in einem Tag durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen.