Feinsinnig und zart
Wir lernen Helen kennen, die vor kurzem von Australien nach England in ihre Heimat gezogen ist und ganz allein lebt. Der gewöhnliche Alltag einer Seniorin wird vorgestellt, manchmal in allen Einzelheiten. Sie ist aber sehr neugierig und beobachtet, wie jemand abends Müll rausstellt, holt sich ein Aquarium davon zu sich ins Haus, und schon hat sie was zu tun. Etwas sehr Wichtiges, wie wir erfahren: Eine Maus nistet sich bei ihr ein.
Es liest sich köstlich, wie wichtig dieses kleine Wesen mit der Zeit wird, vor allem, als es Probleme macht. Ich habe quasi mitgefiebert, ob das alles gut geht. (Übrigens ist es ein wunderbarer Kniff, für Tage, die die Akteurin nicht „anwesend“ ist, nur eine Überschrift und keinen Text zu schreiben.)
Aber das Beste, was der kleine Kerl in den Menschen hervorgebracht hat, ist Liebe und die gemeinsame Verantwortung.
Zauberhaft! Es wäre toll, wenn alle Menschen das immer so sehen und danach handeln würden. Simon Van Booy gelingt es, das Menschliche in den Mittelpunkt zu stellen: bei der Sorge um die Maus, bei der Suche um Hilfe, egal, ob Mensch oder Tier.
Der Schluss bleibt offen, und man denkt nach dem Beenden der Lektüre gern noch einmal an gewisse Situationen zurück, die feinsinnig-humorvoll gestaltet wurden.
Eine kleine Kritik: Die medizinischen Fachbegriffe haben sicher ihre Berechtigung, aber ich hätte gern eine allgemeinverständliche Ergänzung dazu gehabt.
Es liest sich köstlich, wie wichtig dieses kleine Wesen mit der Zeit wird, vor allem, als es Probleme macht. Ich habe quasi mitgefiebert, ob das alles gut geht. (Übrigens ist es ein wunderbarer Kniff, für Tage, die die Akteurin nicht „anwesend“ ist, nur eine Überschrift und keinen Text zu schreiben.)
Aber das Beste, was der kleine Kerl in den Menschen hervorgebracht hat, ist Liebe und die gemeinsame Verantwortung.
Zauberhaft! Es wäre toll, wenn alle Menschen das immer so sehen und danach handeln würden. Simon Van Booy gelingt es, das Menschliche in den Mittelpunkt zu stellen: bei der Sorge um die Maus, bei der Suche um Hilfe, egal, ob Mensch oder Tier.
Der Schluss bleibt offen, und man denkt nach dem Beenden der Lektüre gern noch einmal an gewisse Situationen zurück, die feinsinnig-humorvoll gestaltet wurden.
Eine kleine Kritik: Die medizinischen Fachbegriffe haben sicher ihre Berechtigung, aber ich hätte gern eine allgemeinverständliche Ergänzung dazu gehabt.