Gar nichts für mich

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marzipanmaedchen Avatar

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„Eine Maus namens Merlin“ konnte mich leider nicht überzeugen. Die Geschichte ist insgesamt sehr langweilig und zieht sich unnötig in die Länge. Ein großes Problem dabei ist die starke Detailverliebtheit: Viele Szenen werden so ausführlich beschrieben, dass der Lesefluss darunter leidet und kaum Spannung aufkommt. Es wird wirklich im Detail beschrieben was Helen die ganze Zeit tut. Sie lässt heisses Wasser ein und putzt das Plastik erst von vorne dann von hinten. Dann wiederholt sie den Prozess noch viermal. Um mal ein Beispiel zu nennen.

Zusätzlich wirken zahlreiche Passagen wiederholt, wodurch sich das Buch noch zäher anfühlt. Statt die Handlung voranzubringen, verliert sich die Geschichte immer wieder in Kleinigkeiten, die wenig zur eigentlichen Entwicklung beitragen.

Die Figur Merlin bietet zwar grundsätzlich Potenzial, doch dieses geht in den vielen ausschweifenden Beschreibungen unter. Dadurch bleibt die Geschichte flach und wenig mitreißend.

Fazit: Durch die übermäßigen Details, Wiederholungen und die insgesamt schleppende Erzählweise wird „Eine Maus namens Merlin“ schnell ermüdend. Leider kein Buch, das ich weiterempfehlen würde.