Kleine Maus - Große Wirkung
In seinem Roman "Eine Maus namens Merlin" erzählt Simon Van Booy von einer tierischen Freundschaft zwischen Helen, einer älteren Dame und Merlin, einem Mäuserich und wie Freundschaft und Freunde das Leben bereichern. Der Roman erscheint im Verlag Klett-Cotta (ET 14.03.2026) und wurde von Dorothee Merkel aus dem Amerikanischen übersetzt.
Helen ist dreiundachtzig, eine Eigenbrödlerin und ein wenig schrullig. Sie hat viele Jahrzehnte in Australien gelebt, aber nun ist sie allein. Ihr Ehemann Len und ihr Sohn David sind lange verstorben und daher hatte sie vor drei Jahren den Entschluss gefasst in ihre Heimatstadt zurückzukehren.
Nach einer schlaflosen Nacht beobachtet Helen, wie ihr Nachbar in den frühen Morgenstunden Sperrmüll aus seinem Haus schleppt. Dieser Sperrmüll zieht sie geradezu magisch an und heimlich bringt sie ihn in ihr Haus, damit sie ihn genauer untersuchen kann. Als Helen merkt, was sie sich noch ins Haus geholt hat, steht für sie fest: DIE MAUS MUSS RAUS! Die Maus loszuwerden erweist sich schwieriger als gedacht und bald ist es Helen klar, ohne fremde Hilfe wird sie das nicht schaffen. Helen überwindet ihre Vorbehalte fremden Menschen gegenüber und knüpft Kontakte.
Simon Van Booy hat seinen Protagonisten einen besonderen Charme gegeben. Der Roman liest sich flott, viele Szenen sind witzig und andere wiederum machen nachdenklich. "Eine Maus namens Merlin" ist ein amüsanter und liebevoller Roman und Helen und Merlin schließt man sofort ins Herz.
Helen ist dreiundachtzig, eine Eigenbrödlerin und ein wenig schrullig. Sie hat viele Jahrzehnte in Australien gelebt, aber nun ist sie allein. Ihr Ehemann Len und ihr Sohn David sind lange verstorben und daher hatte sie vor drei Jahren den Entschluss gefasst in ihre Heimatstadt zurückzukehren.
Nach einer schlaflosen Nacht beobachtet Helen, wie ihr Nachbar in den frühen Morgenstunden Sperrmüll aus seinem Haus schleppt. Dieser Sperrmüll zieht sie geradezu magisch an und heimlich bringt sie ihn in ihr Haus, damit sie ihn genauer untersuchen kann. Als Helen merkt, was sie sich noch ins Haus geholt hat, steht für sie fest: DIE MAUS MUSS RAUS! Die Maus loszuwerden erweist sich schwieriger als gedacht und bald ist es Helen klar, ohne fremde Hilfe wird sie das nicht schaffen. Helen überwindet ihre Vorbehalte fremden Menschen gegenüber und knüpft Kontakte.
Simon Van Booy hat seinen Protagonisten einen besonderen Charme gegeben. Der Roman liest sich flott, viele Szenen sind witzig und andere wiederum machen nachdenklich. "Eine Maus namens Merlin" ist ein amüsanter und liebevoller Roman und Helen und Merlin schließt man sofort ins Herz.