Kleine Maus mit großer Wirkung auf die Lebensfreude einer alten Dame!

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buchkathi Avatar

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Am Ende des Lebens, wenn man kaum noch Bekannte hat und aus der eigenen Familie auch schon längst alle verstorben sind, dann erlebt man nicht mehr viel. Noch drastischer würde es vermutlich die Protagonistin dieses Buches – Helen Cartwright – beschreiben, die mit ihren 83 Jahren einen Tag nach dem anderen verbringt, ohne wirklich zu leben. Doch dann tritt plötzlich und unerwartet eine kleine Maus in ihr Leben, die so richtig Schwung in den Alltag der alten Dame bringt.
Man könnte meinen, es handele sich um ein Kinderbuch oder zumindest um etwas Fantasy mit sprechenden Mäusen. Das ist beides nicht der Fall. Viel mehr erzählt dieses Buch die wunderbare Geschichte zwischen einer alten Frau und einem zufällig zugelaufenen Haustier. Denn die kleine Maus bringt Helen notgedrungen unter die Leute und auch dazu wieder Pläne in ihrem Leben zu machen. Auch die Erinnerungen an die Vergangenheit werden plötzlich wieder schön und nichts Bedrückendes. Das ist einfach wunderschön zu lesen und man verliebt sich sofort in das ungleiche Duo.
Helen blüht richtig auf und es ist eine Freude ihr zu folgen. Sie ist anfangs in sich zurückgezogen und traurig, aber blüht ganz wunderbar mit der kleinen Maus auf. Sie zeigt uns, wie wichtig es sein kann, sich gebraucht zu fühlen und eine andere Seele zu haben, mit der man sich verbunden fühlt – egal, ob Mensch oder Tier. Mit den beiden fliegt man nur so durch die Seiten. Die Geschichte zaubert ein Lächeln aufs Gesicht und schenkt Lebensfreude für die kleinen Dinge im Leben.
Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung!