Merlin, die Maus mit großem Zauber
„Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy ist für mich ein Buch, bei dem mir die Idee von Anfang an sehr gut gefallen hat. Allein der Gedanke hinter der Geschichte hat direkt etwas Warmes, Besonderes und irgendwie auch Berührendes. Besonders schön fand ich, wie das Buch aufzeigt, dass auch Tiere verstehen, fühlen und auf ihre ganz eigene Art mit uns in Beziehung treten können. Das hat mir wirklich gut gefallen und hat der Geschichte für mich etwas sehr Herzliches gegeben.
Gut beschrieben fand ich außerdem den inneren Zwiespalt der Protagonistin. Einerseits will sie die Maus eigentlich gar nicht behalten, andererseits erobert dieses kleine Wesen nach und nach ihr Herz. Auch ihre Einsamkeit und das Vermissen von Menschen aus ihrer früheren Zeit wurden für mich nachvollziehbar und gefühlvoll dargestellt. Gerade diese leisen, emotionalen Momente haben das Buch für mich getragen.
Trotzdem hatte das Buch für mich auch einige Schwachpunkte in der Umsetzung. Der Schreibstil ist zwar grundsätzlich gut, aber die Erzählweise war stellenweise recht langwierig und schleppend. Gleichzeitig ging mir manches an anderer Stelle dann wieder viel zu schnell. Vor allem fand ich es nicht ganz passend, wie die Protagonistin plötzlich Beziehungen zu anderen Menschen aufbaut. Dass sie um Hilfe bittet, konnte ich noch nachvollziehen. Aber dass sie dann teilweise ziemlich schnell das Bedürfnis hat, diese Personen einzuladen oder ihnen direkt sehr viel anzuvertrauen, wirkte auf mich irgendwie nicht stimmig. Gerade in Bezug auf ihre Persönlichkeit hat sich das für mich etwas unpassend angefühlt, weil ich nicht finde, dass sich ein Mensch von heute auf morgen so stark verändert.
Trotz dieser Kritikpunkte mochte ich das Buch insgesamt trotzdem. Es ist für mich ein gutes Buch für zwischendurch. Man darf hier keinen großen Spannungsaufbau erwarten, denn die Geschichte plätschert eher ruhig vor sich hin. Genau das kann aber auch etwas Schönes sein, weil es sich dadurch gut zum Runterkommen eignet. Durch die angenehme Schreibweise kommt man beim Lesen außerdem gut voran.
Was ich besonders schön finde: Das Buch hat mich tatsächlich inspiriert. Ich habe beim Lesen plötzlich selbst mit dem Gedanken gespielt, Mäuse zu halten, einfach weil dieses kleine Wesen so liebevoll und nahbar dargestellt wurde.
Insgesamt ist „Eine Maus namens Merlin“ für mich also ein ruhiges, warmes Buch mit einer schönen Grundidee und berührenden Gedanken über Einsamkeit, Nähe und die Verbindung zu Tieren, auch wenn die Umsetzung für mich nicht in allen Punkten ganz rund war.
Gut beschrieben fand ich außerdem den inneren Zwiespalt der Protagonistin. Einerseits will sie die Maus eigentlich gar nicht behalten, andererseits erobert dieses kleine Wesen nach und nach ihr Herz. Auch ihre Einsamkeit und das Vermissen von Menschen aus ihrer früheren Zeit wurden für mich nachvollziehbar und gefühlvoll dargestellt. Gerade diese leisen, emotionalen Momente haben das Buch für mich getragen.
Trotzdem hatte das Buch für mich auch einige Schwachpunkte in der Umsetzung. Der Schreibstil ist zwar grundsätzlich gut, aber die Erzählweise war stellenweise recht langwierig und schleppend. Gleichzeitig ging mir manches an anderer Stelle dann wieder viel zu schnell. Vor allem fand ich es nicht ganz passend, wie die Protagonistin plötzlich Beziehungen zu anderen Menschen aufbaut. Dass sie um Hilfe bittet, konnte ich noch nachvollziehen. Aber dass sie dann teilweise ziemlich schnell das Bedürfnis hat, diese Personen einzuladen oder ihnen direkt sehr viel anzuvertrauen, wirkte auf mich irgendwie nicht stimmig. Gerade in Bezug auf ihre Persönlichkeit hat sich das für mich etwas unpassend angefühlt, weil ich nicht finde, dass sich ein Mensch von heute auf morgen so stark verändert.
Trotz dieser Kritikpunkte mochte ich das Buch insgesamt trotzdem. Es ist für mich ein gutes Buch für zwischendurch. Man darf hier keinen großen Spannungsaufbau erwarten, denn die Geschichte plätschert eher ruhig vor sich hin. Genau das kann aber auch etwas Schönes sein, weil es sich dadurch gut zum Runterkommen eignet. Durch die angenehme Schreibweise kommt man beim Lesen außerdem gut voran.
Was ich besonders schön finde: Das Buch hat mich tatsächlich inspiriert. Ich habe beim Lesen plötzlich selbst mit dem Gedanken gespielt, Mäuse zu halten, einfach weil dieses kleine Wesen so liebevoll und nahbar dargestellt wurde.
Insgesamt ist „Eine Maus namens Merlin“ für mich also ein ruhiges, warmes Buch mit einer schönen Grundidee und berührenden Gedanken über Einsamkeit, Nähe und die Verbindung zu Tieren, auch wenn die Umsetzung für mich nicht in allen Punkten ganz rund war.