Schleicht sich leise ins Herz

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beachflower Avatar

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„Eine Maus namens Merlin“ ist ein bezaubernder Roman über eine Freundschaft zwischen einer Frau und einer Maus. Geschrieben wurde es von Simon Van Booy.

Die 83 jährige Helen Cartwright kehrt nach 60 Jahren zurück in ihren Heimatort. In ihrem neuen Haus trifft sie auf eine Maus. Zuerst versucht Helen die Maus loszuwerden, bis sie letztendlich dann beschließt die Maus zu behalten. Nach und nach kommt sie wieder in Kontakt mit Nachbarn und Leuten aus dem Ort.
Die Charaktere waren außergewöhnlich und lebensecht beschrieben, die Freundschaften die sich daraus entwickeln herzerwärmend. Helen war zu Anfang eher eigenbrötlerisch, nach und nach taut sie aber auf. Die Freundschaft zu der Maus Merlin hat mich ganz besonders berührt, besonders als Merlin krank ist und Helen alle Hebel in Bewegung setzt um ihm zu helfen. Eine tolle Charakterentwicklung. Der sanfte und warmherzige Schreibstil verleihen der Geschichte noch das i-Tüpfelchen.
Positiv ist außerdem, dass kein Tier und Mensch in diesem Buch stirbt.

„Eine Maus namens Merlin“ ist ein wundervoller Roman über Freundschaft und wie man unerwarteterweise wieder zu sich selbst zurückfindet.
Eine absolute Empfehlung für alle, die etwas herzerwärmendes brauchen.

Im Impressum stellt sich leider heraus, dass das Cover KI - generiert ist. Das hat mich sehr enttäuscht, da es absolut unnötig ist. Kunst soll von Menschen erschaffen werden.